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hier wieder ein paar "Stadtgespräche":
das Schönste zuerst:
Es ist schon ein irres Gefühl, sowas zu entdecken... (Garageneinfahrt im 5. Bez)

und a propos finden - das hab ich auf der Straße gefunden... die Geschichte des Mannes ist Beeindruckend und ich überlege, ob das etwas für mich zu bedeuten hat und was eigentlich?




das Schönste zuerst:





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Unter anderem schreibe ich gerade an meinem Text über das Flamencofestival TANZ IST... Flamencokunst, an dem ich als Journalistin teilnahm.
Und dabei stosse ich auf den Begriff: PHASENÜBERGANG.
Phasenübergänge finden entlang von Phasengrenzlinien statt. Phasengrenzlinien definieren die Gebiete stabiler Phasen.
(zB hier in Wikipedia)
Ist ein Phasenübergang also eine Grenz(linien)überschreitung?
Mehr dann, wenn der Text erschienen ist.
Und dabei stosse ich auf den Begriff: PHASENÜBERGANG.
Phasenübergänge finden entlang von Phasengrenzlinien statt. Phasengrenzlinien definieren die Gebiete stabiler Phasen.
(zB hier in Wikipedia)
Ist ein Phasenübergang also eine Grenz(linien)überschreitung?
Mehr dann, wenn der Text erschienen ist.
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(Teil 3,2,1 findet ihr hier).
Der vierte und letzte Teil von "Moving Austrian Public Space (MAPS)" fand im Wiener Prater statt. Es war ein intensiver Samstagvormittag, der mich zufälliger Weise an Orte meiner Kindheit gebracht hat. Die ich damals natürlich ganz anders wahrgenommen habe. Mit den Sinnen eines Kindes. An diesem Samstagvormittag habe ich nicht nur aufgrund meines Alters vieles anders wahrgenommen, sondern auch aufgrund der verschiedenen Perspektiven und Aufgaben einen besonderen Blick bekommen.
Die Fotos vom vierten MAPS-Samstag bekomme ich bald und poste sie dann gleich.
Nach dem Aufwärmen auf der Kaiserwiese sind wir in den leeren Brunnen vor dem Planetarium gestiegen und haben jede für sich eine Tanzsequenz vorbereitet, hergezeigt, zugeschaut, wiederholt.
Danach eine Kontaktimprovisation kurz vor der Unterführung, die den Prater mit dem Praterstern verbindet. Gewicht, Körper, Skulptur, Gleichgewicht - als Vorbereitung zur Bewegungsimprovisation entlang der Unterführungswand. Und im Anschluss quer über den Praterstern als enge Gruppe bewegt. Die Passanten (von denen gab es diesmal sehr viele) waren neugierig, erfreut, freundlich. Haben ihre Tätigkeit kurz unterbrochen, um uns zuzuschauen. Haben aus den Fenstern der Geschäfte geschaut. "Was machen die da?" gefragt und "eine Performance" geantwortet. Durchwegs alles sehr nett. Hätte auch anders sein können - aber wieso sollte es anders sein?
MAPS (Moving Austrian Public Space) war eine Initiative der Tänzerin Lina Maria Venegas. Sie hatte auch aufgrund der Tatsache, dass sie als Nicht-Österreicherin in Wien ohne Wurzeln lebt, das Bedürfnis, mit der Stadt und den Menschen in Kontakt zu treten.
The main goal is to practice individual awareness and decision to make a confident group that travels through the environment. It consists of: • Physical and Awareness Training
• Assisted Individual and Group Improvisation, with specific topics for each session.
• Open Group Improvisation
Der vierte und letzte Teil von "Moving Austrian Public Space (MAPS)" fand im Wiener Prater statt. Es war ein intensiver Samstagvormittag, der mich zufälliger Weise an Orte meiner Kindheit gebracht hat. Die ich damals natürlich ganz anders wahrgenommen habe. Mit den Sinnen eines Kindes. An diesem Samstagvormittag habe ich nicht nur aufgrund meines Alters vieles anders wahrgenommen, sondern auch aufgrund der verschiedenen Perspektiven und Aufgaben einen besonderen Blick bekommen.
Die Fotos vom vierten MAPS-Samstag bekomme ich bald und poste sie dann gleich.
Nach dem Aufwärmen auf der Kaiserwiese sind wir in den leeren Brunnen vor dem Planetarium gestiegen und haben jede für sich eine Tanzsequenz vorbereitet, hergezeigt, zugeschaut, wiederholt.
Danach eine Kontaktimprovisation kurz vor der Unterführung, die den Prater mit dem Praterstern verbindet. Gewicht, Körper, Skulptur, Gleichgewicht - als Vorbereitung zur Bewegungsimprovisation entlang der Unterführungswand. Und im Anschluss quer über den Praterstern als enge Gruppe bewegt. Die Passanten (von denen gab es diesmal sehr viele) waren neugierig, erfreut, freundlich. Haben ihre Tätigkeit kurz unterbrochen, um uns zuzuschauen. Haben aus den Fenstern der Geschäfte geschaut. "Was machen die da?" gefragt und "eine Performance" geantwortet. Durchwegs alles sehr nett. Hätte auch anders sein können - aber wieso sollte es anders sein?
MAPS (Moving Austrian Public Space) war eine Initiative der Tänzerin Lina Maria Venegas. Sie hatte auch aufgrund der Tatsache, dass sie als Nicht-Österreicherin in Wien ohne Wurzeln lebt, das Bedürfnis, mit der Stadt und den Menschen in Kontakt zu treten.
The main goal is to practice individual awareness and decision to make a confident group that travels through the environment. It consists of: • Physical and Awareness Training
• Assisted Individual and Group Improvisation, with specific topics for each session.
• Open Group Improvisation
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Das ist die Fortsetzungsgeschichte zu "Moving Austrian Public Space (MAPS)", Teil 1 und 2 sind HIER zu finden.
MAPS initiative intend to awake sensitivity towards the city.
Am dritten MAPS-Samstagvormittag waren wir im Auer Welsbach-Park gegenüber von Schönbrunn. Zufälliger Weise waren wir an diesem Samstag nur Frauen, was eine interessante Dynamik in das Geschehen gebracht hat. Noch dazu haben wir uns unter der Leitung der Tänzerin und Choreographin Lina Maria Venegas mit und um zwei Frauenstatuen bewegt. An diesem Samstag stand neben den Skulptur-Interaktionen auch der direkte Kontakt unter den TeilnehmerInnen als Aufgabe im Raum. Und auch das Thema des Vertrauens in sich und die eigenen Bewegungen. Denn in einem offenen und öffentlichen Raum gibt es keine Grenzen, die einem Halt und Sicherheit bieten können - da bleibt nur der eigene Halt und die eigene Sicherheit übrig als Stütze.





Im Anschluss sind wir in den Schlosspark Schönbrunn gelaufen - als schönen, geordneten Gegensatz zum Auer Welsbach-Park. Wir haben die Gruppenbewegung fortgesetzt, die wir an der Stadtparkpromenade und im Belvedere-Park begonnen haben. Schnelle, ungeordnete Fortbewegung, die insofern doch wieder geordnet ist, als wir als Gruppe eng und ständig in Kontakt bleiben.
Und zum Abschluss (hier hab ich noch keine Fotos - aber bald) noch eine Runde um einen der schönen Brunnen im Park. Als bewegte Skulptur im Raum.
The third meeting was quite joyful, physical an expressive experience., Lina Maria Venegas - Initiatorin von MAPS, Tänzerin und Choreographin.
MAPS initiative intend to awake sensitivity towards the city.
Am dritten MAPS-Samstagvormittag waren wir im Auer Welsbach-Park gegenüber von Schönbrunn. Zufälliger Weise waren wir an diesem Samstag nur Frauen, was eine interessante Dynamik in das Geschehen gebracht hat. Noch dazu haben wir uns unter der Leitung der Tänzerin und Choreographin Lina Maria Venegas mit und um zwei Frauenstatuen bewegt. An diesem Samstag stand neben den Skulptur-Interaktionen auch der direkte Kontakt unter den TeilnehmerInnen als Aufgabe im Raum. Und auch das Thema des Vertrauens in sich und die eigenen Bewegungen. Denn in einem offenen und öffentlichen Raum gibt es keine Grenzen, die einem Halt und Sicherheit bieten können - da bleibt nur der eigene Halt und die eigene Sicherheit übrig als Stütze.





Im Anschluss sind wir in den Schlosspark Schönbrunn gelaufen - als schönen, geordneten Gegensatz zum Auer Welsbach-Park. Wir haben die Gruppenbewegung fortgesetzt, die wir an der Stadtparkpromenade und im Belvedere-Park begonnen haben. Schnelle, ungeordnete Fortbewegung, die insofern doch wieder geordnet ist, als wir als Gruppe eng und ständig in Kontakt bleiben.
Und zum Abschluss (hier hab ich noch keine Fotos - aber bald) noch eine Runde um einen der schönen Brunnen im Park. Als bewegte Skulptur im Raum.
The third meeting was quite joyful, physical an expressive experience., Lina Maria Venegas - Initiatorin von MAPS, Tänzerin und Choreographin.
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Das beginnt schon damit, dass ich nicht weiß: bin ich pro oder kontra Klimawandel? Oder sollte es besser heißen: glaube ich an den Klimawandel oder nicht? Hier werden die WissenschaftlerInnen (ich?) aufjaulen, denn der Glaube hat damit wohl wenig zu tun. Tatsachen sprechen... aber welche Sprache?
Eine weitere Frage: wenn ich Hunger habe, was kümmert es mich, dass die Luft grau und dick ist, dass es kalt und windig ist, dass die Sonne zu lange scheint, dass die Bäume keine Blätter mehr haben, dass irgendwo weit weg Eisberge schmelzen? Was sind überhaupt Eisberge? Wenn ich kein Dach über dem Kopf habe, weil ich aus meinem Land vertrieben werde, was kümmert es mich, dass den Maden im Speck die Luft zum Atmen wegbleibt?
Das erinnert mich an das Ranking der Weltprobleme von Björn Lomborg, das mich damals, als ich seinen Vortrag darüber hörte, extrem fasziniert hat. Eine verlockende Idee mitreissend vorgetragen - was ist eigentlich daraus geworden? Damals habe ich geschrieben:
Angesichts der Flutkatastrophe im August in Österreich und der Tragik der Überschwemmungen in New Orleans sind sich Experten da und dort einig: Die Art und Weise, wie wir Menschen mit unserer Umwelt umgehen, ist großteils Schuld am Ausmaß der Katastrophen. Eine weltweite Initiative gegen den Klimawandel wird wieder einmal lauthals gefordert, Amerikas lockerer Umgang mit Umweltschutzmassnahmen kritisiert. Wie kann man angesichts der berührenden und schrecklichen Bilder von in den Fluten treibenden Leichen daran zweifeln, dass Maßnahmen gegen den Klimawandel sofort zu ergreifen sind?
Und noch eine Frage - vorausgesetzt das mit dem Klimawandel ist uns wirklich so wichtig, vorausgesetzt, wir wollen wirklich etwas dafür tun, dass ... was eigentlich? ... anyway, dass eben: Sind wir (wer ist das "wir"?) bereit? Klimawandel ist teuer - besser gesagt: den Klimawandel zu stoppen oder zu verlangsamen ist teuer. Wollen wir uns das leisten?
Wenn ich lese, dass die ÖBB Frachtentransporte von der Schiene zurück auf die Straße verlegen will, dann zweifle ich daran, dass hier wirklich ein Wille zur Veränderung des Klimawandels vorliegt.
Ich denke, solange der Wandel des Klimawandels kein Geld bringt (nämlich wirklich viel Geld, mindestens so viel Geld wie Kriege, Aktiengespenstergeschäfte oder Organhandel) ist alles nur Schall und Rauch. Grauer, dicker, bedrohlicher Rauch womöglich. Aber trotzdem Rauch.
Sorry, ich glaube nicht daran. Ich würde gerne. ich versuche es wirklich. Ich versuche zumindest das zu tun, was ich tun kann. Aber im Großen und Ganzen... hm. Warum einigen sich "die Länder" nicht auf Maßnahmen? Warum halten sie nicht mal die Kompromissmaßnahmen, auf die sie sich dann nach langem herumverhandeln vielleicht doch einigen?
Für mich bedeutet Klimawandel auch: ein Wandel des zwischenmenschlichen Klimas. Wie gehen wir miteinander um? Und in logischer Folge natürlich: wie gehen wir mit der Welt um? Mögen wir uns, sind wir uns letztendlich wichtiger als unser Konto? Sind uns die Menschen wirklich wichtig? Ist uns die Erde wirklich wichtig? Oder interessiert uns nur der Saft der Zitrone, mit etwas Zucker und Wasser und lecker...?
Ich habe keine Ahnung, was ich davon halten soll.
Ich mag mich und die anderen.
jupe - am Donnerstag, 15. Oktober 2009, 23:17 - Rubrik: wissenschaftliches
Eine Peña Flamenca ist ein Flamenco-Verein mit dem Ziel, die Flamencokunst zu fördern sowie den Austausch zwischen den FlamencoliebhaberInnen und FlamencokünstlerInnen zu ermöglichen. Jetzt gibt es auch in Wien (wieder) eine Peña Flamenca, sie heißt "La Granaina".

Alle Informationen über die Aktivitäten der Peña Flamenca "La Granaina" in Wien gibt es hier:
flamenco_granaina@myspace.com
und über die Homepage www.myspace.com/flamenco_granaina
---
Und für die Flamenco-Fans im Raum Linz - hier ist die Website der Peña Flamenca Linz: www.pena-flamenca.at/
Und für die Flamenco-Fans im Bodenseeraum - hier ist die Website von Jaleo - Verein zur Förderung der Flamencokultur im Bodenseeraum: www.jaleo.at/
Sicherlich ist meine Flamencovereinsliste nicht komplett - ihr könnt mir helfen, die Liste zu vervollständigen: schreibt mir, welche Flamencovereine in Österreich ich vergessen habe! Am besten als Kommentar mit Link dazu...

Alle Informationen über die Aktivitäten der Peña Flamenca "La Granaina" in Wien gibt es hier:
flamenco_granaina@myspace.com
und über die Homepage www.myspace.com/flamenco_granaina
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Und für die Flamenco-Fans im Raum Linz - hier ist die Website der Peña Flamenca Linz: www.pena-flamenca.at/
Und für die Flamenco-Fans im Bodenseeraum - hier ist die Website von Jaleo - Verein zur Förderung der Flamencokultur im Bodenseeraum: www.jaleo.at/
Sicherlich ist meine Flamencovereinsliste nicht komplett - ihr könnt mir helfen, die Liste zu vervollständigen: schreibt mir, welche Flamencovereine in Österreich ich vergessen habe! Am besten als Kommentar mit Link dazu...
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Straßennachrichten der letzten Wochen:
ausgerechnet an einem tag, an dem ich so müde war... bin trotzdem ins bett gegangen
yes, of course!


Spielkarten / Tarotkarten / Puzzlesteine auf der Straße zu finden hat schon seinen besonderen Reiz und läßt viele Interpretationen zu. Das mag ich...





Spielkarten / Tarotkarten / Puzzlesteine auf der Straße zu finden hat schon seinen besonderen Reiz und läßt viele Interpretationen zu. Das mag ich...



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(Teil 1: hier im Blog)
Den zweiten MAPS-Samstag haben wir unter der Leitung der Tänzerin Lina Maria Venegas im Schweizergarten, im Heeresgeschichtlichen Museum und im Belvedere verbracht. Es war ein kontroversieller, von Gegensätzen geprägter Samstagvormittag.
Zunächst mal das Aufwärmen im Schweizergarten mit Übungen aus dem zeitgenössischen Tanz und Yoga. Schon hier beginne ich, den Platz anders zu wahrzunehmen. Verkehrt, schräg, die Wiese aus der Nähe, bis ich an ihr riechen kann. Ich höre meinen Atem und den Baustellenlärm.
Station 1 ist eine Wiese am Rand einer Baustelle mit einer Skulptur, einem kleinen Teich, einer Weide und Junkies, die sich hinter der Baustelle verstecken, um in Ruhe ihre Drogen konsumieren zu können. Die Stimmung und Energie schwankt zwischen Besorgnis, Ablenkung, Konzentration und ist jedenfalls irritiert. Aber ja, genau das ist auch Wien. JedeR sucht sich einen Platz und ein "Utensil" an dieser Stelle - in meinem Fall: ein Stück Baumrinde, das ich am Boden finde. JedeR für sich erarbeitet ein kurzes Tanzstück, jedeR betrachtet die anderen beim Tanzen. Zum ersten Mal zeigen wir her.


Danach laufen wir durch den Park zur Station 2. Eine Skulptur. Ein Elefant aus Stein sitzt im Raum, vor ihm eine kleine Lacke, neben ihm zwei Steinhocker. Es ist ein kindlicher Platz, der sehr beschützt und behütet wirkt. Wir setzen die Interaktionen mit Skulpuren fort, die wir in der Vorwoche im Stadtpark begonnen haben.



Wir packen unsere Sachen und laufen weiter, quer durch den Park zum Heeresgeschichtlichen Museum, Station 3. Wieder ein totaler Gegensatz zu dem Ort, an dem wir uns zuvor befunden haben. Vor dem Museum stehen Gruppen von alten Bomben, Panzer, Flieger. Um schnell reagieren zu können, lassen wir unsere Rucksäcke am Rücken, unsere Jacken gut verpackt. Zunächst eine Interaktion mit den Bombengruppen... Besucher gehen vorbei und ich habe den Eindruck, sie bemerken uns nicht.


... und dann beim Hintereingang. Da ist ein Zaun, davor ein Stück Wiese und dahinter alte Panzerfahrzeuge. Wir bewegen uns als Gruppe entlang des Zauns.


Unsere letzte Station für diesen Tag ist der Garten des Schlosses Belvedere. Eine Erholung für die Sinne nach so einem kontroversiellen Vormittag. Wie erwartet sind millionen TouristInnen gemeinsam mit uns am selben Ort. Wir gehen eng beieinander durch den Park, verändern die Konstellation und Bewegungsart, bleiben aber stets eine Gruppe. Hier gibt es lustige und irritierte, aber stehts mit einem Lachen verbundene Reaktionen der anderen ParkbesucherInnen. Es ist ein fröhlicher Abschluss von MAPS #2.
---
MAPS #3 findet am Samstag, 10. Oktober von 11-13h im Auer Welsbach Park und Schönbrunn statt. Neue TeilnehmerInnen sind wie immer herzlich willkommen - Informationen und Anmeldung direkt bei Lina Maria Venegas: liven01 @ yahoo . com
The experience is at each moment so enriching and brings further in many ways question as: . how do we read and react to the surroundings? . how do our body movement re-create, instantly, the meaning of an existent surrounding? The development that participants do find each time are spontaneous reactions towards permanently changing environments. Now is the point to ask, how do we read what we do in the surroundings, so that we get even more precise in our physical statements?
Den zweiten MAPS-Samstag haben wir unter der Leitung der Tänzerin Lina Maria Venegas im Schweizergarten, im Heeresgeschichtlichen Museum und im Belvedere verbracht. Es war ein kontroversieller, von Gegensätzen geprägter Samstagvormittag.
Zunächst mal das Aufwärmen im Schweizergarten mit Übungen aus dem zeitgenössischen Tanz und Yoga. Schon hier beginne ich, den Platz anders zu wahrzunehmen. Verkehrt, schräg, die Wiese aus der Nähe, bis ich an ihr riechen kann. Ich höre meinen Atem und den Baustellenlärm.
Station 1 ist eine Wiese am Rand einer Baustelle mit einer Skulptur, einem kleinen Teich, einer Weide und Junkies, die sich hinter der Baustelle verstecken, um in Ruhe ihre Drogen konsumieren zu können. Die Stimmung und Energie schwankt zwischen Besorgnis, Ablenkung, Konzentration und ist jedenfalls irritiert. Aber ja, genau das ist auch Wien. JedeR sucht sich einen Platz und ein "Utensil" an dieser Stelle - in meinem Fall: ein Stück Baumrinde, das ich am Boden finde. JedeR für sich erarbeitet ein kurzes Tanzstück, jedeR betrachtet die anderen beim Tanzen. Zum ersten Mal zeigen wir her.


Danach laufen wir durch den Park zur Station 2. Eine Skulptur. Ein Elefant aus Stein sitzt im Raum, vor ihm eine kleine Lacke, neben ihm zwei Steinhocker. Es ist ein kindlicher Platz, der sehr beschützt und behütet wirkt. Wir setzen die Interaktionen mit Skulpuren fort, die wir in der Vorwoche im Stadtpark begonnen haben.



Wir packen unsere Sachen und laufen weiter, quer durch den Park zum Heeresgeschichtlichen Museum, Station 3. Wieder ein totaler Gegensatz zu dem Ort, an dem wir uns zuvor befunden haben. Vor dem Museum stehen Gruppen von alten Bomben, Panzer, Flieger. Um schnell reagieren zu können, lassen wir unsere Rucksäcke am Rücken, unsere Jacken gut verpackt. Zunächst eine Interaktion mit den Bombengruppen... Besucher gehen vorbei und ich habe den Eindruck, sie bemerken uns nicht.


... und dann beim Hintereingang. Da ist ein Zaun, davor ein Stück Wiese und dahinter alte Panzerfahrzeuge. Wir bewegen uns als Gruppe entlang des Zauns.


Unsere letzte Station für diesen Tag ist der Garten des Schlosses Belvedere. Eine Erholung für die Sinne nach so einem kontroversiellen Vormittag. Wie erwartet sind millionen TouristInnen gemeinsam mit uns am selben Ort. Wir gehen eng beieinander durch den Park, verändern die Konstellation und Bewegungsart, bleiben aber stets eine Gruppe. Hier gibt es lustige und irritierte, aber stehts mit einem Lachen verbundene Reaktionen der anderen ParkbesucherInnen. Es ist ein fröhlicher Abschluss von MAPS #2.
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MAPS #3 findet am Samstag, 10. Oktober von 11-13h im Auer Welsbach Park und Schönbrunn statt. Neue TeilnehmerInnen sind wie immer herzlich willkommen - Informationen und Anmeldung direkt bei Lina Maria Venegas: liven01 @ yahoo . com
The experience is at each moment so enriching and brings further in many ways question as: . how do we read and react to the surroundings? . how do our body movement re-create, instantly, the meaning of an existent surrounding? The development that participants do find each time are spontaneous reactions towards permanently changing environments. Now is the point to ask, how do we read what we do in the surroundings, so that we get even more precise in our physical statements?
Die neueste Ausgabe des Flamencomagazins anda ist erschienen - so umfangreich wie noch nie, glaube ich.
Ich habe für diese Ausgabe über die Aufführung von "Flamenco Elementar" im Rahmen des Bozener Tanzfestivals geschrieben. Hier mein Beitrag:
Iván Góngora und Carmen Fernandez, (c) Klaus Handner. Foto von hier
„Flamenco Elementar“, Tanzsommer Bozen (Italien), 24.Juli, Kapuzinergarten.
Das Konzept ist so klar wie verlockend: In einem nach Lavendel duftenden Garten sind mehrere Bühnen aufgebaut, zusätzlich wird ein Balkon und eine Laube bespielt. Das Publikum wandert von Szene zu Szene und begibt sich mit den Künstlern auf eine Reise durch die Elemente des Flamencos. Gezeigt wird die open-air-Fassung einer Produktion, die vergangenen Herbst beim Dornbirner Flamencofestival entwickelt und uraufgeführt wurde. So bestechend einfach die Idee klingt – so risikoreich ist sie dennoch. Vor allem an jenem Abend, an dem schwarze Gewitterwolken in den Bergen hängen. Als Carmen Fernandez zu Beginn eine Saeta vom Balkon schmettert, knistert die Luft. Doch die notwendige Ruhe fehlt dem Publikum, das noch mit den ausgeteilten Sitzpölstern beschäftigt ist. Es geht weiter mit einer Soleá in zwei Teilen, die Musik auf einer Bühne, dann der Tanz auf einer anderen. Dazwischen eine Publikumswanderung im Eiltempo. Im Anschluss tanzt Iván Góngora intensiv und in künstlerischer Vereinigung mit dem Gesang Fandangos quer durch das Publikum. Rastlos geht es weiter zur großen Bühne, auf der Belen Cabanes in Bata zu den heran eilenden Gewitterwolken und dem Läuten der Kirchenglocken eine Seguiriya zeigt. Bestechend schön. Während Andreas Maria Germek danach in der Laube mit Carmen Fernandez eine Malaguena zum Besten gibt, würde man gerne den Atem anhalten und die Gänsehaut genießen – geht aber nicht, denn es beginnt gnadenlos zu regnen, zu donnern und zu blitzen. Die Veranstalter haben sich längst in Sicherheit gebracht vor dem drohenden Sturm und so müssen die Künstlern selbst ihren eigenen Auftritt abbrechen. Unwillig ergreift das Publikum die Flucht, mittlerweile gießt es in Strömen. Auch die Künstler eilen davon und die Techniker bauen hektisch die Bühnen ab. Alles löst sich auf. War es das? Kein Applaus, kein Höhepunkt, kein überdachter Ersatzspielort. Nur Ratlosikeit.... von Julia Petschinka
---
Flamenco Elementar:
Belén Cabanes - Tanz und Konzertkastagnetten
Iván Góngora - Tanz
Carmen Fernandez - Gesang
Andreas Maria Germek - Gitarre und Konzept
José Santiago - Perkussion
LINKS:
Tanzfestival Bozen: www.tanzbozen.it
Festival TANZ IST: www.tanzist.at
Flamenco Elementar - Uraufführung während des Festivals TANZ IST in Dornbirn, Herbst 2008
Ich habe für diese Ausgabe über die Aufführung von "Flamenco Elementar" im Rahmen des Bozener Tanzfestivals geschrieben. Hier mein Beitrag:
Das Konzept ist so klar wie verlockend: In einem nach Lavendel duftenden Garten sind mehrere Bühnen aufgebaut, zusätzlich wird ein Balkon und eine Laube bespielt. Das Publikum wandert von Szene zu Szene und begibt sich mit den Künstlern auf eine Reise durch die Elemente des Flamencos. Gezeigt wird die open-air-Fassung einer Produktion, die vergangenen Herbst beim Dornbirner Flamencofestival entwickelt und uraufgeführt wurde. So bestechend einfach die Idee klingt – so risikoreich ist sie dennoch. Vor allem an jenem Abend, an dem schwarze Gewitterwolken in den Bergen hängen. Als Carmen Fernandez zu Beginn eine Saeta vom Balkon schmettert, knistert die Luft. Doch die notwendige Ruhe fehlt dem Publikum, das noch mit den ausgeteilten Sitzpölstern beschäftigt ist. Es geht weiter mit einer Soleá in zwei Teilen, die Musik auf einer Bühne, dann der Tanz auf einer anderen. Dazwischen eine Publikumswanderung im Eiltempo. Im Anschluss tanzt Iván Góngora intensiv und in künstlerischer Vereinigung mit dem Gesang Fandangos quer durch das Publikum. Rastlos geht es weiter zur großen Bühne, auf der Belen Cabanes in Bata zu den heran eilenden Gewitterwolken und dem Läuten der Kirchenglocken eine Seguiriya zeigt. Bestechend schön. Während Andreas Maria Germek danach in der Laube mit Carmen Fernandez eine Malaguena zum Besten gibt, würde man gerne den Atem anhalten und die Gänsehaut genießen – geht aber nicht, denn es beginnt gnadenlos zu regnen, zu donnern und zu blitzen. Die Veranstalter haben sich längst in Sicherheit gebracht vor dem drohenden Sturm und so müssen die Künstlern selbst ihren eigenen Auftritt abbrechen. Unwillig ergreift das Publikum die Flucht, mittlerweile gießt es in Strömen. Auch die Künstler eilen davon und die Techniker bauen hektisch die Bühnen ab. Alles löst sich auf. War es das? Kein Applaus, kein Höhepunkt, kein überdachter Ersatzspielort. Nur Ratlosikeit.... von Julia Petschinka
---
Flamenco Elementar:
Belén Cabanes - Tanz und Konzertkastagnetten
Iván Góngora - Tanz
Carmen Fernandez - Gesang
Andreas Maria Germek - Gitarre und Konzept
José Santiago - Perkussion
LINKS:
Tanzfestival Bozen: www.tanzbozen.it
Festival TANZ IST: www.tanzist.at
Flamenco Elementar - Uraufführung während des Festivals TANZ IST in Dornbirn, Herbst 2008
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