Flamencoworkshop mit Niurca Marquez in Wien, 20/21. März
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In der aktuellen Ausgabe der Flamencozeitschrift ANDA ist ein Beitrag von mir über Juan Carlos Léridas "segundo acercamiento... al toque" veröffentlicht, das ich vergangenen November in Tarragona gesehen habe.
Mittlerweile fand auch schon die dritte Uraufführung des Stücks statt - das "tercer acercamiento... al toque", zu der es auf spanisch eine Kritik gibt: Lérida en Sevilla - otro sitio para el toque/baile.
Foto: Jordi Mota
Hier mein Text:
Juan Carlos Lérida, "2. acercamiento.... al toque", Sala Trono (Tarragona, Spanien), 12.11.2009
In seinem neuen Stück widmet sich Juan Carlos Lérida grundlegenden Themen des Lebens wie der Liebe, der Einsamkeit, der Sexualität und dem Tod - mit dem er das Stück beginnt und beendet. Auf dem Boden. Wie durch Stromstöße geweckt durchlebt er anschließend einen Kreislauf. Erinnert er sich an Szenen und Begebenheiten? Wer er ist bleibt unklar und letztendlich auch unwichtig. Er könnte jeder von uns sein. In vier Bildern, getrennt durch Einspielungen des Lieds "La Chacona", zeigt er Details des täglichen Lebens. Routinen im Alltag. Das Begrüßen und Verabschieden, einsame Momente, Liebesbezeugungen. Er abstrahiert und zerlegt die Bewegungen in Einzelteile (und damit vielleicht auch Gefühlsketten?), um sie neu wieder zusammenzusetzen. Ich frage mich: wird dadurch ein neuer Blick auf gewohnte Situationen möglich, gar herausgefordert?
Ausgangspunkt für seine Annäherungen an das Alltägliche - an die Essenz des Lebens? - sind die Standards der Flamencogitarre. Noten und Akkorde, die wie ein stützendes Rückgrat das Leben viele Flamencokünsler durchziehen. Gitarren und Teile davon bilden auch das Bühnenbild und sind Requisiten zugleich. Er tanzt mit ihnen, liebkost sie, so als wären sie ein geliebter, begehrter Partner. Er lehnt sich an in Momenten tiefster Einsamkeit, läßt sie dann wieder alleine in der Ecke stehen. Zitate von Saiten, Korpus und Steg sind auf seinem Anzug zu finden. So, als wäre er manchmal sogar ein Teil von ihnen.
Seine Abstaktionen des Tanzes und der Gitarre bringen ihn an den Ursprung der Bewegung, bis es ihm letztendlich möglich ist, sogar Noten, Akkorde und der Stille eine Form und einen Ausdruck zu verleihen.
Juan Carlos Lérida zeigt sein neues Werk seit der ersten Premiere im Juni in Barcelona in verschiedenen Versionen. Diejenige in Tarragona im vergangenen November findet gänzlich ohne Gitarrebegleitung statt - einzig die Einspielungen von "La Chacona" markieren den Rahmen der einzelnen Bilder, in denen er alleine mit seinem Tanz den Raum füllt und die Stille durchbricht - eine Stille, die mir niemals zuvor so reichhaltig und überwältigend wie an diesem Abend erschien.
Während er sich den Compás seiner Flamencostücke wie einen Mantel um die Schultern wirft, folgt er unbeirrt seinem eigenen Rhythmus. Seine Schritte und seine Atmung breiten sich im Raum aus, bis jedes Luftmolekül zu schwingen beginnt und es keinen Unterschied mehr macht, woher die Klänge kommen: von seinen Schuhsohlen oder seinen Fingern. Den Resonanzen aus den herumstehenden Gitarren oder der Reibung zwischen seinem Körper und dem Raum, wenn er sich bewegt. Er tanzt abstrakt, ohne Referenzen und ohne sich auf Bisheriges zu beziehen. Ohne Trennung zwischen Vergangenem und Zukünftigem.
Die Wucht seiner Bewegungen macht es mir zunächst fast unmögich, neben der schieren Begeisterung Platz für den Inhalt zu lassen. Ich fühle mich wie in einem verwirrenden Spiel mit Szenen und Details. Bekannte Momente des alltäglichen Lebens nehmen Gestalt an, werden dekonstruiert und schauen plötzlich ganz anders aus. Ist das noch das Leben? Aber ja, warum nicht? Es ist ein rasantes Wechselspiel zwischen dem Rausch eines ausgelassenen Festes und dem einsamen Kater am nächsten Tag, an dem sich der Schleier aufzulösen scheint und man ganz plötzlich das Leben als Ganzes vor sich sieht - mit dem Tod am Ende als schillernden Schlusspunkt. Oder dem Beginn einer langen Erinnerung. (JP)
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Links:
acercamiento al toque @ dancebox.es
juancarloslerida.blogspot.com
www.juancarloslerida.com
jupe.twoday.net/stories/acercamiento-al-toque-3/
Mittlerweile fand auch schon die dritte Uraufführung des Stücks statt - das "tercer acercamiento... al toque", zu der es auf spanisch eine Kritik gibt: Lérida en Sevilla - otro sitio para el toque/baile.
Juan Carlos Lérida, "2. acercamiento.... al toque", Sala Trono (Tarragona, Spanien), 12.11.2009
In seinem neuen Stück widmet sich Juan Carlos Lérida grundlegenden Themen des Lebens wie der Liebe, der Einsamkeit, der Sexualität und dem Tod - mit dem er das Stück beginnt und beendet. Auf dem Boden. Wie durch Stromstöße geweckt durchlebt er anschließend einen Kreislauf. Erinnert er sich an Szenen und Begebenheiten? Wer er ist bleibt unklar und letztendlich auch unwichtig. Er könnte jeder von uns sein. In vier Bildern, getrennt durch Einspielungen des Lieds "La Chacona", zeigt er Details des täglichen Lebens. Routinen im Alltag. Das Begrüßen und Verabschieden, einsame Momente, Liebesbezeugungen. Er abstrahiert und zerlegt die Bewegungen in Einzelteile (und damit vielleicht auch Gefühlsketten?), um sie neu wieder zusammenzusetzen. Ich frage mich: wird dadurch ein neuer Blick auf gewohnte Situationen möglich, gar herausgefordert?
Ausgangspunkt für seine Annäherungen an das Alltägliche - an die Essenz des Lebens? - sind die Standards der Flamencogitarre. Noten und Akkorde, die wie ein stützendes Rückgrat das Leben viele Flamencokünsler durchziehen. Gitarren und Teile davon bilden auch das Bühnenbild und sind Requisiten zugleich. Er tanzt mit ihnen, liebkost sie, so als wären sie ein geliebter, begehrter Partner. Er lehnt sich an in Momenten tiefster Einsamkeit, läßt sie dann wieder alleine in der Ecke stehen. Zitate von Saiten, Korpus und Steg sind auf seinem Anzug zu finden. So, als wäre er manchmal sogar ein Teil von ihnen.
Seine Abstaktionen des Tanzes und der Gitarre bringen ihn an den Ursprung der Bewegung, bis es ihm letztendlich möglich ist, sogar Noten, Akkorde und der Stille eine Form und einen Ausdruck zu verleihen.
Juan Carlos Lérida zeigt sein neues Werk seit der ersten Premiere im Juni in Barcelona in verschiedenen Versionen. Diejenige in Tarragona im vergangenen November findet gänzlich ohne Gitarrebegleitung statt - einzig die Einspielungen von "La Chacona" markieren den Rahmen der einzelnen Bilder, in denen er alleine mit seinem Tanz den Raum füllt und die Stille durchbricht - eine Stille, die mir niemals zuvor so reichhaltig und überwältigend wie an diesem Abend erschien.
Während er sich den Compás seiner Flamencostücke wie einen Mantel um die Schultern wirft, folgt er unbeirrt seinem eigenen Rhythmus. Seine Schritte und seine Atmung breiten sich im Raum aus, bis jedes Luftmolekül zu schwingen beginnt und es keinen Unterschied mehr macht, woher die Klänge kommen: von seinen Schuhsohlen oder seinen Fingern. Den Resonanzen aus den herumstehenden Gitarren oder der Reibung zwischen seinem Körper und dem Raum, wenn er sich bewegt. Er tanzt abstrakt, ohne Referenzen und ohne sich auf Bisheriges zu beziehen. Ohne Trennung zwischen Vergangenem und Zukünftigem.
Die Wucht seiner Bewegungen macht es mir zunächst fast unmögich, neben der schieren Begeisterung Platz für den Inhalt zu lassen. Ich fühle mich wie in einem verwirrenden Spiel mit Szenen und Details. Bekannte Momente des alltäglichen Lebens nehmen Gestalt an, werden dekonstruiert und schauen plötzlich ganz anders aus. Ist das noch das Leben? Aber ja, warum nicht? Es ist ein rasantes Wechselspiel zwischen dem Rausch eines ausgelassenen Festes und dem einsamen Kater am nächsten Tag, an dem sich der Schleier aufzulösen scheint und man ganz plötzlich das Leben als Ganzes vor sich sieht - mit dem Tod am Ende als schillernden Schlusspunkt. Oder dem Beginn einer langen Erinnerung. (JP)
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Links:
acercamiento al toque @ dancebox.es
juancarloslerida.blogspot.com
www.juancarloslerida.com
jupe.twoday.net/stories/acercamiento-al-toque-3/
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Es freut mich, euch für März 2010 einen Flamencoworkshop mit Niurca Márquez (Miami/USA und Sevilla/Spanien) ankündigen zu können.

Niurca Márquez has an extensive dance background that bridges two continents. She holds a BA in Dance, an MA in Cultural Studies and has trained professionally both in the US and Spain. Niurcas work is based on the integration of body awareness and the use of breath through techniques from the Feldenkrais Method and Katsugen with an understanding of Flamenco as a movement language. (mehr zu Niurca weiter unten)
Samstag, 20. und Sonntag, 21. März 2010
Academia Flamenca, Wien (Embelgasse 15, 1050 Wien).
Anmeldung bei Julia Petschinka (zB per Mail - julia(punkt)petschinka(at)gmx(punkt)at )
Themen und Zeiten für Samstag und Sonntag, jeweils (die genauen Kursbeschreibungen findet ihr weiter unten):
14-16h Choreographie Tangos
für alle ab 1 Jahr Flamencoerfahrung (AmV), insg. 4 Std (80€)
16:15-18:15 Tecnica corporal
für alle ab Mittelstufe, insg. 4 Std (80€)
18:30-20 Bata de cola
ab Mittelstufe (Erfahrung mit der Bata de Cola ist keine Voraussetzung), insg. 3 Std (60€)
20:15-21:45 Mantón
für alle ab Mittelstufe (Erfahrung mit dem Mantón ist nicht Voraussetzung), insg. 3 Std (60€)
Niurca ist insgesamt 2 Wochen in Wien (15.-28. März), Privatstunden mit ihr können nach Vereinbarung gebucht werden. Die Koordination übernehme ich gerne.
Unterrichtssprache: Englisch
...mehr zu Niurca Márquez:
In addition to dancing and choreographing for various Flamenco companies, she has also worked in other dance forms such as Afro-Cuban and Contemporary Dance with choreographers like Susana Yamuchi (Brazil). She has been a guest lecturer at institutions of higher learning, teacher-training workshops and conferences and in 2007 was invited by the University of Kansas Dance Department to teach, perform and choreograph as part of their Artist-in-Residence program. Since moving to Spain that same year, she has been working intensely with Belen Maya and Juan Carlos Lerida. In 2009 she was invited to perform original choreography (2XDisplaced) and participate in ‘talleres de creación’ at the first-ever Festival of Experimental Flamenco (Flamenc Empiric – Barcelona), as well as, the International Dance Residency at Art Omi (NY).

Kursbeschreibungen:
Tangos: In this class students deepen their understanding of the mechanics of flamenco steps with an emphasis on the importance of mastering good transference of weight. A short choreography in the Tangos style will be learnt and each student will make decisions about what they would like to express through their dancing. They will be encouraged to think about the overall structure of the choreography and how to make it work as a whole, looking at moments of tension and release and how to bring the dance to a climax. An introduction to the style specific 'compás' (rhythms) will lead to students taking on the challenge of flamenco 'palmas' (clapping): keeping a steady rhythm and providing a strong rhythmical base to accompany each other as they dance.
Tecnica Corporal: This class takes students on an intense journey into the world of flamenco with a very different perspective. Through the use of applied somatic techniques to facilitate movement ideas and concepts that are culturally specific to flamenco, students will explore some of the movement language of this traditional form and its links to other dance styles. Breaking from the idea that flamenco is a movement language, this class will focus on some of the essential components of said system such as the ‘rebote’, ‘remate’, weight shifts, torque and ‘llamada’. Similarities between different movement vocabularies will be emphasized.
Bata de Cola: This class lays the foundations for the use of the Bata de Cola (train-dress), integrating both traditional techniques for its movement, as well as applied somatic techniques to ensure a healthy and safe use of the body. Ideal for dancers of other styles as well as those with previous knowledge of flamenco and Bata de Cola, the class focuses on proper alignment, control of the upper body and obtaining good balance. Students will master a few simple steps and the mechanics of propelling the skirt in an organic way, that integrates all the information provided to avoid injury. Bata de Cola skirts are recommended but not essential and skirts may be shared between students. Some technique will be executed without the skirt, so bring comfortable dance trousers.
Videos mit Niurca Márquez:

Niurca Márquez has an extensive dance background that bridges two continents. She holds a BA in Dance, an MA in Cultural Studies and has trained professionally both in the US and Spain. Niurcas work is based on the integration of body awareness and the use of breath through techniques from the Feldenkrais Method and Katsugen with an understanding of Flamenco as a movement language. (mehr zu Niurca weiter unten)
Samstag, 20. und Sonntag, 21. März 2010
Academia Flamenca, Wien (Embelgasse 15, 1050 Wien).
Anmeldung bei Julia Petschinka (zB per Mail - julia(punkt)petschinka(at)gmx(punkt)at )
Themen und Zeiten für Samstag und Sonntag, jeweils (die genauen Kursbeschreibungen findet ihr weiter unten):
14-16h Choreographie Tangos
für alle ab 1 Jahr Flamencoerfahrung (AmV), insg. 4 Std (80€)
16:15-18:15 Tecnica corporal
für alle ab Mittelstufe, insg. 4 Std (80€)
18:30-20 Bata de cola
ab Mittelstufe (Erfahrung mit der Bata de Cola ist keine Voraussetzung), insg. 3 Std (60€)
20:15-21:45 Mantón
für alle ab Mittelstufe (Erfahrung mit dem Mantón ist nicht Voraussetzung), insg. 3 Std (60€)
Niurca ist insgesamt 2 Wochen in Wien (15.-28. März), Privatstunden mit ihr können nach Vereinbarung gebucht werden. Die Koordination übernehme ich gerne.
Unterrichtssprache: Englisch
...mehr zu Niurca Márquez:
In addition to dancing and choreographing for various Flamenco companies, she has also worked in other dance forms such as Afro-Cuban and Contemporary Dance with choreographers like Susana Yamuchi (Brazil). She has been a guest lecturer at institutions of higher learning, teacher-training workshops and conferences and in 2007 was invited by the University of Kansas Dance Department to teach, perform and choreograph as part of their Artist-in-Residence program. Since moving to Spain that same year, she has been working intensely with Belen Maya and Juan Carlos Lerida. In 2009 she was invited to perform original choreography (2XDisplaced) and participate in ‘talleres de creación’ at the first-ever Festival of Experimental Flamenco (Flamenc Empiric – Barcelona), as well as, the International Dance Residency at Art Omi (NY).

Kursbeschreibungen:
Tangos: In this class students deepen their understanding of the mechanics of flamenco steps with an emphasis on the importance of mastering good transference of weight. A short choreography in the Tangos style will be learnt and each student will make decisions about what they would like to express through their dancing. They will be encouraged to think about the overall structure of the choreography and how to make it work as a whole, looking at moments of tension and release and how to bring the dance to a climax. An introduction to the style specific 'compás' (rhythms) will lead to students taking on the challenge of flamenco 'palmas' (clapping): keeping a steady rhythm and providing a strong rhythmical base to accompany each other as they dance.
Tecnica Corporal: This class takes students on an intense journey into the world of flamenco with a very different perspective. Through the use of applied somatic techniques to facilitate movement ideas and concepts that are culturally specific to flamenco, students will explore some of the movement language of this traditional form and its links to other dance styles. Breaking from the idea that flamenco is a movement language, this class will focus on some of the essential components of said system such as the ‘rebote’, ‘remate’, weight shifts, torque and ‘llamada’. Similarities between different movement vocabularies will be emphasized.
Bata de Cola: This class lays the foundations for the use of the Bata de Cola (train-dress), integrating both traditional techniques for its movement, as well as applied somatic techniques to ensure a healthy and safe use of the body. Ideal for dancers of other styles as well as those with previous knowledge of flamenco and Bata de Cola, the class focuses on proper alignment, control of the upper body and obtaining good balance. Students will master a few simple steps and the mechanics of propelling the skirt in an organic way, that integrates all the information provided to avoid injury. Bata de Cola skirts are recommended but not essential and skirts may be shared between students. Some technique will be executed without the skirt, so bring comfortable dance trousers.
Videos mit Niurca Márquez:
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Juan Carlos Lérida zeigt sein "tercer acercamiento al toque" Ende Jänner in Sevilla. Im Programmheft ist ein kurzer Text von mir zu finden, das freut mich (und... ok, ich gebe es zu: macht mich stolz):


Hier im Blog ist mehr darüber (inkl Text in Textversion).
Links:
acercamiento al toque @ dancebox.es
juancarloslerida.blogspot.com
www.juancarloslerida.com
Einen Bericht über "2. acercamiento al toque" wird es in einer der nächsten Ausgaben der anda geben


Hier im Blog ist mehr darüber (inkl Text in Textversion).
Links:
acercamiento al toque @ dancebox.es
juancarloslerida.blogspot.com
www.juancarloslerida.com
Einen Bericht über "2. acercamiento al toque" wird es in einer der nächsten Ausgaben der anda geben
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Cool, ein Flashmob bei einem Konzert!
I l-l-l-love the choreography!
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Ah, einfach so gut!
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Hier ein paar (wenige) Lieblingsfotos der Mexicoreise...
Am Markt in Mérida - spannende Telenovela im Fernsehen
Nach einer stürmischen, verregneten Nacht blühen sogar die Blumen - im Dorf El Cuyo
Zu Sylvester wird das Alte in Form einer Stoffpuppe verbranne, damit das Neue Platz bekommt - in El Cuyo
Es ist schon verblüffend, dann auch wirklich vor einer Maya-Pyramide zu stehen - Chichen Itza
Strand Strand Strand - in El Cuyo


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Und dann noch das Thema Religion, das in NY offensiv beworben wird. Bei diesem Plakat hatte ich so einiges zu grübeln. Ist das nun eine wissenschaftliche Erklärung für Religion oder eine religiöse Erklärung für Wissenschaft???


jupe - am Freitag, 15. Januar 2010, 11:13 - Rubrik: wissenschaftliches
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Natürlich steht bei einer New York-Reise auch der Besuch einer "Show" am Programm. Broadway direkt wollten wir nicht (wobei ich noch immer schwanke zwischen: "Einen Klassiker, wie zB die "West Side Story" muss man auf jeden Fall gesehen haben!" und "Wieso soll ich mir einen Klassiker anschauen, wenn er mich nicht so richtig interessiert?"). Also Off-Broadway, oder Off-Off-Broadway, da gibt es ja genügend Abstufungen. Nach längerer Recherche fiel die Entscheidung auf "Fuerza Bruta", die Fotos waren schön und die Ankündigung euphorisch wie jede andere Ankündigung auch, und die "latest celebs seen at the show (Beyoncé, Tyra Banks, Jude Law, Shakira and Orlando Bloom)" können ja nicht irren, oder?
Aber nach welchen Kriterien entscheidet man sich für eine Show, wenn alle Ankündigungen und die meisten Kritiken einfach nur Jubelmeldungen sind? Also anhand der Fotos.
Und das Resultat: Ich habe nun schöne Fotos in der Kamera, denn Fotografieren war erlaubt.



Und der restliche Teil des Abends war meiner Meinung nach einfach nur ein anstrengender, übertriebener, inhaltsleerer Kraftakt. Fuerza Bruta, jaja, das stimmt. Vielleicht sollte man auch anhand des Namens aussuchen? Naja.
Eine Rave-Stimmung hätte es werden sollen (oder?), so wie in den 90er Jahren im Gasometer vielleicht. Laute, n-ts n-ts, n-ts - Musik, die hauptsächlich im Magen zu spüren ist (was mich nicht stört, wenns passt). Vereinzelte, schöne Szenen (Der Mann am Laufband, die vertikal-tanzenden Frauen auf der Silberfolie und die Körper im Wasserbecken direkt über unseren Köpfen - wobei hier die große Frage im Raum steht: warum waren das nur Frauen, die im Wasser schwebten, kaum bekleidet und so nahe, dass alle hingreifen wollten (tmi, tmi!!!)? Wo waren zu diesem Zeitpunkt die männlichen Tänzer?), einige sehr sehr unmögliche Dinge (zB ein "DJ" mit Mozartperücke... bitte, Mozartperücke!!! Das ist für die Österreicherin jetzt wirklich schon echt drastisch drüber). Hm.
Alles sehr vereinzelt und es war wie ein Diskobesuch mit Entertainment. Nicht das, was ich wollte und meiner Meinung nach garnicht so "a-ma-zing!" wie viele KommentatorInnen behauptet haben.
Nochmals der Link: FUERZA BRUTA
Aber nach welchen Kriterien entscheidet man sich für eine Show, wenn alle Ankündigungen und die meisten Kritiken einfach nur Jubelmeldungen sind? Also anhand der Fotos.
Und das Resultat: Ich habe nun schöne Fotos in der Kamera, denn Fotografieren war erlaubt.



Und der restliche Teil des Abends war meiner Meinung nach einfach nur ein anstrengender, übertriebener, inhaltsleerer Kraftakt. Fuerza Bruta, jaja, das stimmt. Vielleicht sollte man auch anhand des Namens aussuchen? Naja.
Eine Rave-Stimmung hätte es werden sollen (oder?), so wie in den 90er Jahren im Gasometer vielleicht. Laute, n-ts n-ts, n-ts - Musik, die hauptsächlich im Magen zu spüren ist (was mich nicht stört, wenns passt). Vereinzelte, schöne Szenen (Der Mann am Laufband, die vertikal-tanzenden Frauen auf der Silberfolie und die Körper im Wasserbecken direkt über unseren Köpfen - wobei hier die große Frage im Raum steht: warum waren das nur Frauen, die im Wasser schwebten, kaum bekleidet und so nahe, dass alle hingreifen wollten (tmi, tmi!!!)? Wo waren zu diesem Zeitpunkt die männlichen Tänzer?), einige sehr sehr unmögliche Dinge (zB ein "DJ" mit Mozartperücke... bitte, Mozartperücke!!! Das ist für die Österreicherin jetzt wirklich schon echt drastisch drüber). Hm.
Alles sehr vereinzelt und es war wie ein Diskobesuch mit Entertainment. Nicht das, was ich wollte und meiner Meinung nach garnicht so "a-ma-zing!" wie viele KommentatorInnen behauptet haben.
Nochmals der Link: FUERZA BRUTA
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Und natürlich gabs in New York jede Menge Strassennachrichten, dich ich jedes Mal mit Freude bemerkte:
























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Im Dezember war ich zum ersten Mal in New York und bin völlig überwältigt von der Stadt und der Stimmung. Ich habs sehr genossen, so viele, schnelle Eindrücke einzusammeln. Hier ein paar (wenige) Lieblingsfotos - die Auswahl ist mir ganz schön schwer gefallen, weil einfach alles beeindruckend war, auf positive oder negative Weise, aber immer...wow...
Zufällig reingestolpert: "9th annual no-pats subway-ride"
Yo, bro! (Brooklyn Bridge)
Lieblingsauslage
Steamy window... einer leeren Pizzaria
Schnee am Strand ist wirklich ein surreales Bild
hm...