Im Mai kommt die große Virtuosin Belen Cabanes nach Wien. Mit im Gepäck: ihre verschiedenen Kastagnetten, denen sie dunkle, geheimnisvolle sowie helle, leichte Klänge entlockt, während sie mit ihren Augen, ihrer Mimik und manchmal ihren Schuhen zur Gitarrenmusik von Andreas Maria Germek tanzt.
Ein wunderbares Spektakel namens "Castañuela contemporánea", das im Musikverein Wien aufgeführt wird.
Die Details: 20. Mai 2006, 18h, Gläserner Saal/Magna Auditorium. UNBEDINGT ANSCHAUEN.
Wer einen Vorgeschmack auf das Programm haben will: Im Jänner 2005 habe ich es mir angesehen und für die anda - Flamenco Magazin einen Bericht geschrieben:
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Belen Cabanes und Andreas Maria Germek - « castañuelas contemporáneas »
Posthof Linz, 08.01.2005
Belen Cabanes und Andreas Maria Germek, von www.belencabanes.com
Wenn Belén Cabenes und Andreas Maria Germek ihr „recital de castañuelas“ zum Besten geben, verschwimmt jedes Zeitgefühl mit den sensiblen, intimen Klängen ihrer Musik. Kaum, dass der Gitarrist mit dem ersten Stück das Publikum aus dem Alltag herauspickt, schon tanzt, spielt und interpretiert Belen Cabanes die erste der beiden Zugaben.
Dazwischen liegen zwölf Episoden aus dem breiten Spektrum der klassisch-spanischen Musik und der Flamencogitarre, darunter auch eine herausragende Seguiriya von Germek. Er schafft es, mit seiner Musik einen Klangrahmen für das virtuose Kastagnettenspiel zu legen, ohne sich aufdringlich in den Vordergrund zu spielen – aber gleichzeitig auch nicht in Vergessenheit zu geraten. Und das dürfte neben der ausstrahlungsstarken Belen Cabanes gar nicht leicht sein. Sie sitzt neben ihm und holt aus den Kastagnetten Rhythmen und Klänge heraus, die immer wieder überraschen. Ihre Augen, Gesichtsausdruck und Körpersprache unterstreichen den Einfallsreichtum und ihr Können. Vier Nummern begleitet sie mit modernem Flamencotanz, der sich, ebenso wie alles andere an diesem Abend, den Kastagnetten unterordnet. Denn diese sind die Hauptdarsteller – das Gemälde im Klangrahmen der Gitarre. Drei verschiedene Paare hat Belen Cabanes mitgebracht: eines aus Fiberglas, aus dem sie dunkle, sehr aufregende Klänge während einer südamerikanischen Guajira herausholt, eines aus Granadillo-Holz, also die „normalen Kastagnetten“, und ein Schmuckstück, das sie von ihrem Lehrer José de Udaeta geschenkt bekam: kleine, verzierte Kastagnetten aus Elfenbein, die sehr hell und klar klingen.
Das Publikum lauschte still, aufmerksam und sehr gespannt. Erst nach zwei Zugaben war es bereit, vom ruhigen Konzertabend in den Alltag zurück zu wechseln.
++ende anda-text++
Das ganze gibt es auch auf spanisch auf Belens Website, wie ich eben entdeckt hab (*freu*): http://www.belencabanes.com/cast/castanuela/txt_criticas.htm
Ein wunderbares Spektakel namens "Castañuela contemporánea", das im Musikverein Wien aufgeführt wird.
Die Details: 20. Mai 2006, 18h, Gläserner Saal/Magna Auditorium. UNBEDINGT ANSCHAUEN.
Wer einen Vorgeschmack auf das Programm haben will: Im Jänner 2005 habe ich es mir angesehen und für die anda - Flamenco Magazin einen Bericht geschrieben:
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Belen Cabanes und Andreas Maria Germek - « castañuelas contemporáneas »
Posthof Linz, 08.01.2005
Wenn Belén Cabenes und Andreas Maria Germek ihr „recital de castañuelas“ zum Besten geben, verschwimmt jedes Zeitgefühl mit den sensiblen, intimen Klängen ihrer Musik. Kaum, dass der Gitarrist mit dem ersten Stück das Publikum aus dem Alltag herauspickt, schon tanzt, spielt und interpretiert Belen Cabanes die erste der beiden Zugaben.
Dazwischen liegen zwölf Episoden aus dem breiten Spektrum der klassisch-spanischen Musik und der Flamencogitarre, darunter auch eine herausragende Seguiriya von Germek. Er schafft es, mit seiner Musik einen Klangrahmen für das virtuose Kastagnettenspiel zu legen, ohne sich aufdringlich in den Vordergrund zu spielen – aber gleichzeitig auch nicht in Vergessenheit zu geraten. Und das dürfte neben der ausstrahlungsstarken Belen Cabanes gar nicht leicht sein. Sie sitzt neben ihm und holt aus den Kastagnetten Rhythmen und Klänge heraus, die immer wieder überraschen. Ihre Augen, Gesichtsausdruck und Körpersprache unterstreichen den Einfallsreichtum und ihr Können. Vier Nummern begleitet sie mit modernem Flamencotanz, der sich, ebenso wie alles andere an diesem Abend, den Kastagnetten unterordnet. Denn diese sind die Hauptdarsteller – das Gemälde im Klangrahmen der Gitarre. Drei verschiedene Paare hat Belen Cabanes mitgebracht: eines aus Fiberglas, aus dem sie dunkle, sehr aufregende Klänge während einer südamerikanischen Guajira herausholt, eines aus Granadillo-Holz, also die „normalen Kastagnetten“, und ein Schmuckstück, das sie von ihrem Lehrer José de Udaeta geschenkt bekam: kleine, verzierte Kastagnetten aus Elfenbein, die sehr hell und klar klingen.
Das Publikum lauschte still, aufmerksam und sehr gespannt. Erst nach zwei Zugaben war es bereit, vom ruhigen Konzertabend in den Alltag zurück zu wechseln.
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Das ganze gibt es auch auf spanisch auf Belens Website, wie ich eben entdeckt hab (*freu*): http://www.belencabanes.com/cast/castanuela/txt_criticas.htm