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Heute scheint ein fassungsloser Tag zu sein für mich. Neben dem Irrsinn der Sparvorhaben bezüglich der Forschung bringt mich noch was anderes zum Dauerkopfschütteln, Wundern, Ärgern... pfff zum Quadrat.
Heute im Karrierestandard: Gendergerecht und lesefreundlich von Brigitte Schaden (Vorstand der Projekt Management Austria, PMA)
Sie beschreibt, wie die PMA damit umgeht, in ihren Publikationen eine gendergerechte Sprache verwenden zu wollen, aber gleichzeitig nicht auf den Schreibeplatz verzichten zu wollen. Sie meint, dass gendergerechtes Formulieren automatisch mehr Zeichen beansprucht und dass dadurch der Inhalt gekürzt werden müsse, was sie nicht wollen.
Also hier die Lösung von PMA: es gibt nun zwei Publikationen: eine mit männlicher Sprache, eine mit weiblicher Sprache.
Abgesehen davon, dass ich das eine wirklich sehr seltsame Lösung finde, interessiert mich: was steht am Cover der beiden (inhaltlich gleichen) Publikationen? Und: unterscheiden sie sich auch in der Farbe (ich würde hellblau und rosa empfehlen, das ist in den Köpfen schon drinnen)? Und: welche Publikation wird öfters genommen? Lasst mich raten: wohl nicht die mit den weiblichen Formulierungen, weil die vielleicht (zunächst) ungewohnt sind - und wer will sich schon an neue Gegebenheiten gewöhnen, wenn doch das alte gut und bequem ist?
Ja, es ist kompliziert, sich gendergerechte Begriffe zu überlegen. Und ja, bis die besten gefunden werden gilt es, eine Menge hässlicher Wortkreationen zu akzeptieren. Und ja, früher war alles bequemer - ein Wandel ist zunächst mal unbequem (für viele) und trotzdem notwendig (für alle!).
Frau Schaden schreibt in ihrem Artikel meiner Meinung nacht ganz richtig : "ich bin überzeugt, dass Worte wichtig sind, um Bewusstsein und Wirklichkeit zu schaffen" - und ich ergänze: Worte bilden auch die Realität ab.
Aber ich erwarte mir eine innovativere Lösung, als zwei getrennte Publikationen für Männlein und Weiblein. Sowas absurdes!
Heute im Karrierestandard: Gendergerecht und lesefreundlich von Brigitte Schaden (Vorstand der Projekt Management Austria, PMA)
Sie beschreibt, wie die PMA damit umgeht, in ihren Publikationen eine gendergerechte Sprache verwenden zu wollen, aber gleichzeitig nicht auf den Schreibeplatz verzichten zu wollen. Sie meint, dass gendergerechtes Formulieren automatisch mehr Zeichen beansprucht und dass dadurch der Inhalt gekürzt werden müsse, was sie nicht wollen.
Also hier die Lösung von PMA: es gibt nun zwei Publikationen: eine mit männlicher Sprache, eine mit weiblicher Sprache.
Abgesehen davon, dass ich das eine wirklich sehr seltsame Lösung finde, interessiert mich: was steht am Cover der beiden (inhaltlich gleichen) Publikationen? Und: unterscheiden sie sich auch in der Farbe (ich würde hellblau und rosa empfehlen, das ist in den Köpfen schon drinnen)? Und: welche Publikation wird öfters genommen? Lasst mich raten: wohl nicht die mit den weiblichen Formulierungen, weil die vielleicht (zunächst) ungewohnt sind - und wer will sich schon an neue Gegebenheiten gewöhnen, wenn doch das alte gut und bequem ist?
Ja, es ist kompliziert, sich gendergerechte Begriffe zu überlegen. Und ja, bis die besten gefunden werden gilt es, eine Menge hässlicher Wortkreationen zu akzeptieren. Und ja, früher war alles bequemer - ein Wandel ist zunächst mal unbequem (für viele) und trotzdem notwendig (für alle!).
Frau Schaden schreibt in ihrem Artikel meiner Meinung nacht ganz richtig : "ich bin überzeugt, dass Worte wichtig sind, um Bewusstsein und Wirklichkeit zu schaffen" - und ich ergänze: Worte bilden auch die Realität ab.
Aber ich erwarte mir eine innovativere Lösung, als zwei getrennte Publikationen für Männlein und Weiblein. Sowas absurdes!
rosmarin meinte am 5. Jan, 20:15:
:-) schön gesagt, haben sie das.