Was ist eigentlich moderner Flamencotanz? Und was ist zeitgenössicher Flamencotanz? Und was ist im Unterschied dazu.... "unmoderner" Flamencotanz? Gibts das überhaupt? Und ist nicht alles, was gerade JETZT passiert "zeitgenössisch"?
Anlässlich des Flamencofestivals in Düsseldorf hatte ich wiedermal mehrere Diskussionen zu diesem Thema, denn einige Veranstaltungen waren als "modern" und einige als "zeitgenössisch" angekündigt. Und ich hab nicht die geringste Idee, was das bedeuten soll. Ist nicht einfach alles "nur" Flamenco? Brauchen wir die Kategorien, damit wir uns auskennen (was, zumindest in meinem Fall, schon mal garnicht funktioniert)?
Wie gesagt, noch nie hab ich eine Ankündigung von "unmodernem" Flamencotanz gesehen... und ich glaube auch nicht, dass "traditionell und puro" damit gemeint sein könnten. Ganz im Gegenteil, ich denke, dass die Tradition ohnehin in allen drinnensteckt (ob es Flamencotradition oder eine andere Tradition ist...).
Und wie ist das nun mit dem "zeitgenössischen"? Da gibt es diesen radikalen Ansatz (wie oben beschrieben), der alles, was JETZT gezeigt und gesehen wird, als zeitgenössisch ansieht. Aber es gibt dann ja doch Unterschiede, sie sind deutlich sichtbar und vor allem deutlich spürbar - Unterschiede vielleich im Stil und nicht in der Ausdrucksweise? Oder umgekehrt: Unterschiede in der Ausdrucksweise und nicht im Stil? Oder ist der Unterschied die Herangehensweise an den Flamenco? Die einen wollen bewahren, erhalten, konservieren - die anderen weitergehen, aufbrechen, öffnen. Bedeutet das eine Folklore und das andere Kunst? Kann man diese Unterschiede wirklich so drastisch herausarbeiten? Sind das dann nicht schon wieder Schubladen - nur mit anderen Etiketten?
Ich muss gestehen: ich bin sehr verwirrt und plädiere in Wirklichkeit dafür, einfach alles nur FLAMENCO zu nennen. Und basta. Flamenco von dieser Person ist nun mal einfach ganz anders, als Flamenco von jener Person.
Immer so viele Fragen!
Anlässlich des Flamencofestivals in Düsseldorf hatte ich wiedermal mehrere Diskussionen zu diesem Thema, denn einige Veranstaltungen waren als "modern" und einige als "zeitgenössisch" angekündigt. Und ich hab nicht die geringste Idee, was das bedeuten soll. Ist nicht einfach alles "nur" Flamenco? Brauchen wir die Kategorien, damit wir uns auskennen (was, zumindest in meinem Fall, schon mal garnicht funktioniert)?
Wie gesagt, noch nie hab ich eine Ankündigung von "unmodernem" Flamencotanz gesehen... und ich glaube auch nicht, dass "traditionell und puro" damit gemeint sein könnten. Ganz im Gegenteil, ich denke, dass die Tradition ohnehin in allen drinnensteckt (ob es Flamencotradition oder eine andere Tradition ist...).
Und wie ist das nun mit dem "zeitgenössischen"? Da gibt es diesen radikalen Ansatz (wie oben beschrieben), der alles, was JETZT gezeigt und gesehen wird, als zeitgenössisch ansieht. Aber es gibt dann ja doch Unterschiede, sie sind deutlich sichtbar und vor allem deutlich spürbar - Unterschiede vielleich im Stil und nicht in der Ausdrucksweise? Oder umgekehrt: Unterschiede in der Ausdrucksweise und nicht im Stil? Oder ist der Unterschied die Herangehensweise an den Flamenco? Die einen wollen bewahren, erhalten, konservieren - die anderen weitergehen, aufbrechen, öffnen. Bedeutet das eine Folklore und das andere Kunst? Kann man diese Unterschiede wirklich so drastisch herausarbeiten? Sind das dann nicht schon wieder Schubladen - nur mit anderen Etiketten?
Ich muss gestehen: ich bin sehr verwirrt und plädiere in Wirklichkeit dafür, einfach alles nur FLAMENCO zu nennen. Und basta. Flamenco von dieser Person ist nun mal einfach ganz anders, als Flamenco von jener Person.
Immer so viele Fragen!