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Weblog von Julia Petschinka

 

Gestern war ich in der Ausstellung The Death of the Audience in der Wiener Secession. Im Prinizp sehr gut (ist das nicht ein tödlicher Anfang für einen Satz? Ist nicht alles, was danach kommt schon gestorben? Aber gut, in diesem Zusammenhang vielleicht doch möglich), etwas chaotisch und womöglich im großen Raum zu laut. Und trotzdem sehr intensiv für mich.

Es gab viele schöne Details - der Raum mit den Papierstreifen, die Beschreibung einer Tanz-Improvisation, kleine Bilder, große Wände. Und kein Text. Das fand ich erstaunlich. Es gab keine Erklärung für Leute, die ohne Führung durch die Ausstellung gehen. Interessanter Zugang, ja, aber ich fürchte, dass da womöglich zu viel verloren geht. Oder nicht? Weiß nicht.

Aber schon alleine wegen dem Gefühl, durch den Raum mit den Papierstreifen zu gehen, kann ich die Ausstellung empfehlen. Einmal durch, wieder zurück, innen drinnen stehenbleiben, schauen. Für mich ein schönes, etwas unheimliches Gefühl. Brrrr.
the_death_of_the_audience_12
The Death of the Audience, Ausstellungsansichten, Secession, 2009, Foto: Wolfgang Thaler. Foto von hier
Links:
Ausstellung: The death of the audience (deutsch)
Exhibition: the death of the audience (english)

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