Reisen
Die Semmeringbahn fährt teilweise auf schönen, uralten Bahntrassen. Weltkulturerbe.
Ein Motiv war auf den 20 Schilling-Scheinen abgedruckt. Der Blick auf das echte Motiv heißt laut Info-Tafel "20 Schilling Blick". Jetzt, in Zeiten von Euro und so (also, Euro: das geld, und nicht euro: die em) ist das natürlich eine etwasveraltete alte Info. Aber umso schöner und romantischer
Trotzdem: der 20 Schilling-Blick ist auch ohne Geldschein superschön.
das Original
die Infotafel
das alte Geld
Ein Motiv war auf den 20 Schilling-Scheinen abgedruckt. Der Blick auf das echte Motiv heißt laut Info-Tafel "20 Schilling Blick". Jetzt, in Zeiten von Euro und so (also, Euro: das geld, und nicht euro: die em) ist das natürlich eine etwas
Trotzdem: der 20 Schilling-Blick ist auch ohne Geldschein superschön.
Vergangene Woche war ich für zwei Tage in Zürich - Vortrag halten am "Swiss Intranet Summit und die Nasenspitze in die Sonne strecken. Früüüühling wars. Jööö. Hier ein paar Eindrücke abseits der Konferenz:
nach dem undefinierten, grauen Frühlingsbeginn in Wien ist der blaue Himmel eine Wohltat...

die Sonne blendet

Guglhupf gibts wirklich überall :-) hier eben in mini-Form. Irgendwie passend zur schweizerischen Ausdrucksweise, finde ich. Also, alles so eher mini und klein und süß :-)

und pochoir hab ich auch gefunden. eines.

nach dem undefinierten, grauen Frühlingsbeginn in Wien ist der blaue Himmel eine Wohltat...

die Sonne blendet

Guglhupf gibts wirklich überall :-) hier eben in mini-Form. Irgendwie passend zur schweizerischen Ausdrucksweise, finde ich. Also, alles so eher mini und klein und süß :-)

und pochoir hab ich auch gefunden. eines.

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irgendwas zwischen winter und frühling. ruhig und schön. in rust am neusiedlersee.






Ein wenig überheblich scheint es schon, wenn die Wienerin in einer anderen Stadt ist, und sich gleich (erste Aktion nach Verlassen des Bahnhofs!) über ein paar Schnitz´l-"Apostrophenkatastrophen" lustigmacht (a propos Apostrophen: members.aol.com/apostrophs/apostrophen.htm)... aber wenns halt gar so seltsam ausschaut!


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Ein Wochenende lang im Wildnisgebiet Dürrenstein (Website dazu, Beitrag im Standard dazu) bedeutet: sechs Stunden pro Tag intensive Perspektivenerweiterung, sechs Stunden pro Tag Wald und Natur erleben, so, wie es ist ohne menschliches Zutun. Ein sehr bereicherndes Erlebnis.




die tausendjährige Eibe - noch immer am Leben








In Brüssel entdeckt: die direkte Linie zum Schloß vom Drogenboss. Leider habe ich die Straßenbahn/U-Bahn nicht gesehen, ich frag mich aber: welche Farbe wird sie wohl haben. Weiß vielleicht???



Meine allererste Skitour (in den Triebener Tauern, im Bild der Blick vom Gasthof Brauner - unser Ausgangspunkt). Schöne Aufstiege, wundersame Abfahrten über Bruchharsch, durch Wälder, schwerer Tiefschnee (wenig Pulver), blaue Flecken, guter Bergführer. Das ganze war im Rahmen eines Basiskurses, den ich allen AnfängerInnen nur empfehlen kann. Abgesehen vom eigentlichen Skitouren-Gehen mit Spitzkehre lernt man da noch den Umgang mit dem Suchgerät, der Sonde, der Schaufel, den Fellen, Harscheisen, bißchen Lawinenkunde und vor allem großen Respekt vor der Natur -
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Das hab ich mir nicht gedacht: nur knapp zwei Monate nach meinem letzten London-Aufenthalt bekam ich die Gelegenheit, wieder in die Themsenstadt zu fahren. Und wieder das gleiche Vorbereitungs-Szenario: ein Hotel suchen, das sich irgendwo zwischen nicht-zu-teuer und nicht-zu-grausig befindet. Überraschender Weise habe ich so eines gefunden.
Das Comfort Inn-Hotel in der Edgware-Road - und dann nochdazu gleich an der UBahn.
In der Edgware Road gibts leckere indische Imbisse, frisch zubereitet und gar nicht teuer
Die meiste Zeit verbrachte ich diesmal in den ehrwürdigen Hallen der Royal Society - darüber hab ich für den SciBlog einen Beitrag verfasst: Royal Society von innen.
Eine typische Ansicht in der Royal Society, alles sehr nobel, fein und leise
Freitag Nachmittag hatte ich die Gelegenheit, ein bißchen durch die Gassen zu ziehen. Also begab ich mich auf den Touristenpfad Trafalgar-Square -> the Strand -> Fleet Street.

Trafalgar Square und die Uhr des Justizgebäudes an der Fleet Street
Von der Fleet Street gings durch eine unscheinbare Einfahrt zur Temple Church. Nachdem ich das letzte Mal im August leider das Pech hatte, vor verschlossenen Türen zu stehen, gings diesmal besser: die Umbauarbeiten sind zu Ende und ich konnte eintreten in die geschichtsträchtigen Räume.
Ich muss gestehen: ich war sehr überrascht. Schon alleine die Anordnung der Sitzbänke in dieser Kirche... da schauen nicht alle zum Altar, wie bei "uns", sondern richtung Mittelreihe. Dann die Musik! Wie in einem Supermarkt gabs Hintergrundberieselung: ein Organist hat leise Kirchenmusik gespielt. Das fand ich lustig. Ansonsten: da ich das Buch "Sakrileg" nicht gelesen habe und mich in Punkto Tempelritter und Freimaurertum nur sehr periphär auskenne, kann ich diese Kirche wohl nicht gebührend ehren. Naja.
Dafür ist der kleine Garten rechts daneben sehr schön. Öffentlich nicht betretbar, aber durch die Gitterstäbe haben mich die glühend roten Blätter angeleuchtet
Der Garten neben der Temple Church
Am Samstag hatte ich den ganzen Tag für Sightseeing zur Verfügung - und habe mich auch gleich dabei ertappt, schon bekannte Routen abzugrasen. Spittalfield Market und Truman Brauerei, wie letztes Mal auch.
Im Hof der Brauerei-Anlage
Cafe 1001 auch dort; sieht ein bißchen aus wie im WuK-Hof in Wien
Grad (wieder) mega-hip: 80er-Jahre Stiefel(etten), Pumps, Kleider
Es ist immer wieder schön dort, ich mag die Geschäfte und finde die Leute beobachtenswert. Da ich aber vergessen habe, dass der Markt nur am Sonntag ist, war ich zuerst ein wenig enttäuscht - aber das hat sich gleich wieder gegeben. Stattdessen fand nämlich "Scope London" dort statt: Eine internationale Messe für zeitgenössische Kunst. Sehr interssant. Vor allem die chinesischen Arbeiten! Trotzdem, dachte ich, sollte ich mir doch auch mal was anderes anschauen, oder? Also zurück mit der UBahn und entlang des Kanals zu "Little Venice" spaziert. Little Venice ist eine Ruhe-Oase. Wasser, Hausboote, kleine Cafés. Ein schöner Abschluß!

Little Venice in der Nähe von Paddington Station... ringsum stehen übrigens irre große Villen. Auch sehr beeindruckend
Wie immer ist noch viel für die noch folgenden London-Besuche übriggeblieben. Ich freu´mich drauf!
Die anderen London-Geschichten gibts hier:
London I,
London II
Das Comfort Inn-Hotel in der Edgware-Road - und dann nochdazu gleich an der UBahn.
Die meiste Zeit verbrachte ich diesmal in den ehrwürdigen Hallen der Royal Society - darüber hab ich für den SciBlog einen Beitrag verfasst: Royal Society von innen.
Freitag Nachmittag hatte ich die Gelegenheit, ein bißchen durch die Gassen zu ziehen. Also begab ich mich auf den Touristenpfad Trafalgar-Square -> the Strand -> Fleet Street.

Von der Fleet Street gings durch eine unscheinbare Einfahrt zur Temple Church. Nachdem ich das letzte Mal im August leider das Pech hatte, vor verschlossenen Türen zu stehen, gings diesmal besser: die Umbauarbeiten sind zu Ende und ich konnte eintreten in die geschichtsträchtigen Räume.
Ich muss gestehen: ich war sehr überrascht. Schon alleine die Anordnung der Sitzbänke in dieser Kirche... da schauen nicht alle zum Altar, wie bei "uns", sondern richtung Mittelreihe. Dann die Musik! Wie in einem Supermarkt gabs Hintergrundberieselung: ein Organist hat leise Kirchenmusik gespielt. Das fand ich lustig. Ansonsten: da ich das Buch "Sakrileg" nicht gelesen habe und mich in Punkto Tempelritter und Freimaurertum nur sehr periphär auskenne, kann ich diese Kirche wohl nicht gebührend ehren. Naja.
Dafür ist der kleine Garten rechts daneben sehr schön. Öffentlich nicht betretbar, aber durch die Gitterstäbe haben mich die glühend roten Blätter angeleuchtet
Am Samstag hatte ich den ganzen Tag für Sightseeing zur Verfügung - und habe mich auch gleich dabei ertappt, schon bekannte Routen abzugrasen. Spittalfield Market und Truman Brauerei, wie letztes Mal auch.
Es ist immer wieder schön dort, ich mag die Geschäfte und finde die Leute beobachtenswert. Da ich aber vergessen habe, dass der Markt nur am Sonntag ist, war ich zuerst ein wenig enttäuscht - aber das hat sich gleich wieder gegeben. Stattdessen fand nämlich "Scope London" dort statt: Eine internationale Messe für zeitgenössische Kunst. Sehr interssant. Vor allem die chinesischen Arbeiten! Trotzdem, dachte ich, sollte ich mir doch auch mal was anderes anschauen, oder? Also zurück mit der UBahn und entlang des Kanals zu "Little Venice" spaziert. Little Venice ist eine Ruhe-Oase. Wasser, Hausboote, kleine Cafés. Ein schöner Abschluß!

Wie immer ist noch viel für die noch folgenden London-Besuche übriggeblieben. Ich freu´mich drauf!
Die anderen London-Geschichten gibts hier:
London I,
London II