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Weblog von Julia Petschinka

 

buch_film

Was für ein lustiger Film!!! Ja, anschauen! Lachen! Sich gut fühlen!



Meryl Streep ist wirlich eine bewundernswerte Schauspielerin, wow!
Und ja, Brosnan kann natürlich nicht singen. Stört trotzdem gar nicht...

Im Zug. Fünf Zeitschriften. Vier davon mit einem Beitrag über Charlotte Roches "Feuchtgebiete". Diesmal nur ein einziger mit netten Ideen - aus dem Süddeutschen Magazin (zur Verteidigung der EMMA, wo meiner Meinung nach die intelligenteste Herangehensweise gefunden wurde, muß ich sagen: die hab ich längst gelesen, die ist in dieser Statistik nicht mit drinnen).

Vor ein paar Monaten, wie das angefangen hat mit der Aufregung darüber und den ganzen Interviews, hab ich mir das Buch gekauft, um mir eine eigene Meinung zu bilden. Und ich hatte eigentlich vor, darüber zu schweigen. Aber jetzt wird mir das doch zu viel und der Drang, da auch meine Meinung los zu werden, ist sehr groß. Also gebe ich nach.

Zuerst, also noch vor dem Buch und während des Lesens der ersten Interviews mit Frau Roche, dachte ich: Ich mag Charlotte Roche. Wobei mögen... ich kenne sie ja nicht. Es ist viel mehr eine Art von Bewunderung für ihre Rotzfrechheit, für ihre Schönheit, für ihre Stärke und ihre Ideen.
Und dann verzeiht man einer von einem selbst bewunderten Frau doch viel eher das fehlgeschlagene, erste Buch, oder? Da ist man viel großzügiger. Da will ich mir vielleicht ihren Irrtum nicht eingestehen.

Der ganze Hype aber kratzt an ihrem Image. An jenem Image, das ich ihr errichtet habe. An dem, wie ich sie gerne gehabt hätte. Plötzlich lese ich Dinge, lächerliche Dinge, von ihr, die ich nicht wissen will. Sie vertritt Ansichten, die ich nicht verstehe, mit der gleichen Rotzfrechheit. Mein Bild von ihr ist verschmiert und nichts passt mehr.

Das Buch finde ich mißlungen. Ich weiß gar nicht: ist es für mich geschrieben? Ich dachte, ich würde in die Zielgruppe hineinpassen, fühle mich aber garnicht angesprochen von der 18jährigen Ich-Erzählerin, der ich kein einziges Wort glaube. Vielleicht sollte ich 18 sein, um mehr davon zu glauben? Die Geschichte hat keine Spannung, die mich irgendwie berührt. Sie lebt vom Spiel "wir denken uns eine Geschichte aus und schauen mal, wer noch ekeligere Details dazu erfinden kann". Aber das Spiel .... ist mit höchstens 13 schon längst ausgespielt gewesen. Alle ekeligen Details lagen auf dem Tisch, wurden betrachtet und weggewischt. Erledigt. Also schockiert es mich nicht mal, das Buch. Es fesselt mich auch nicht. Und lustig finde ich es auch nicht. Und am Ende ist alles gut und romantisch.

Mich nervt der Hype, das Buch und sie. Mittlerweile. Leider. Da hilft auch das schöne rosa Cover nicht mehr. Tja

Meine absolute Lieblingsserie im Moment... immer wieder. jaaaaa. vor allem Stewie ist ein Traum! Hier ein paar Gustostückerl:



Und kein Wunder, dass die Serie immer wieder von den Sendern abgesetzt wurde.... Sie ist nicht sehr höflich :-)

Der neue James Bond wird "a quantum of solace" heißen - auf deutsch, hab ich gestern "gelesen", wird das dann so sein: "Ein Quantum Trost". Na Prost.
Ich würde vorschlagen: "Ein Quantentrost". Also, getröstet oder nicht, schau ma mal.
Oder: "Ein Quäntchen Trost", wenn jemand wirklich sehr knausrig ist mit dem Trösten. Dann nur ein ganz winziges kleines bißchen.
quant460
Aber ehrlich: was macht das Quantendings bei James Bond? Welcome to the modern times? "quantum" - das Maß, die Menge, die Dosis, das Quant.
Also vielleicht ganz anders gedacht? Nicht "wenig" Trost, sondern eine "Dosis Trost" ?
Da fällt mir ein: "Die Dosis macht das Gift" - was heißt das auf englisch? Irgendwas mit Quantum?

Das Bild ist von da
Den Beitrag hab ich auch im SciBlog gebloggt.

"It´s madison time!". Mein lieblingstanz aus einem meiner lieblingsfilme (wo ich grad dabei bin, tänze aus youtube zu holen)...


buch_5216_wgDa sitze ich also und warte auf das Flugzeug... ich muss das Buch weglegen, weil irgendwann der Lachkrampf einsetzt und ich spüre ihn schon. Es steigt hoch in mir und jede weitere Seite würde mich dazu bringen, mich vor Lachen anzupinkeln, oder vom Sessel zu fallen, ich muss echt aufhören.
Also im Flugzeug weiterlesen und weiter laut loslachen. Seltsam, dass niemand darauf reagiert. Ich verstecke mich im Buch, kichere hervor, Tränen rinnen meine Wangen runter. Ich brauche Luft. Haaa. Danke.
LInk

41Z2E7QHG1L-_AA240_ abartig. dieses leere yuppie-leben, gefüllt nur mit schicken anzügen, koks-parties und blut. bald schon ist man selbst leer. dann geschieht der erste mord, detailreich, bestialisch und doch gleichzeitig clean, mit bundfaltenhose und fensterglasbrille. die leere kommt mit dem nächsten atemzug zurück, das blut wird vom glückskeks gewischt. ein schluck J&B zur beruhigung, ein geständnis, das niemand hört. ein hautpdarsteller, den niemand erkennt. ein seltsames werk. sehr ihgitt, sehr glitzernd, sehr anziehend, sehr brutal. Bewundernswert, wie Ellis diese Gefühle heraufschreiben kann.

Heute aufgeschnappt und gleich umformuliert:

Österreich fürchtet sich: da kommt so ein Komiker und will Österreich als schwulen-, ausländer- und judenfeindlich darstellen!
Aufregung, Unverständnis, Angst... und das Kichern von den anderen. Und: wer ist dieses "Österreich" eigentlich? Und wie kommt der Lümmel zu solchen Annahmen??? tztztz!

Wer dahinter steckt: Der schwule Bruno, einer der Kunstfiguren von Sasha Baron Cohen, der demnächst als der kasachische Reporter Borat im Kino zu sehen ist.
Cohen plant nämlich seinen nächsten Film über Österreich. Das kann ein Spaß werden.

2752
Die Aufregung um den Imageschaden kann ich nicht verstehen. Bzw: ich kann die Aufregung an sich verstehen, aber sie scheint mir doch ein bissl scheinheilig. Dieser Cohen wird schon irgendwie darauf kommen, dass Österreich nicht nur aus grünen, heilen Blumenwiesen und Bergen besteht...

Vor ein paar Tagen war Cohen "Kopf des Tages" im Standard. Da ist u.A zu lesen: Promoviert hat der heute 36-jährige studierte Historiker Sacha Baron Cohen übrigens in Cambridge. Sein Thema: Ethnische Minderheiten und ihre Schwierigkeiten in der westlichen Gesellschaft.
Na denn... lassen wir uns doch den Spiegel vorhalten!

goodnight_officialposter
Am Samstag im Gartenbau-Kino mit George Clooney in den 1950er Jahren. "good night and good luck" ist geniales Kino, wie schon lange nicht mehr gesehen.
Die Geschichte, wenn auch über 50 Jahre alt, noch immer aktuell und brisant. Es geht um die Spannungsfelder Politik-Medien, Medien-Sponsoren und um kritischen Journalismus ohne Angst und Zensur im Allgemeinen.
Bewundernswert nicht nur die Geschichte und der Stil sondern auch die SchauspielerInnen.









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wienmuseumAnkündigung: Welche Geschichten auch immer ueber eine Stadt praesentiert werden, es sind Erzaehlungen ueber Maenner und Frauen. Welche Maennlichkeits- und Weiblichkeitsbilder werden dabei vermittelt? Und was bleibt ausgeblendet?
Diese und aehnliche Fragen werden in einer Intervention an die Dauerausstellung des Wien Museum gestellt. Durch punktuelle Eingriffe werden die vorgefundenen Geschlechterbilder thematisiert und zusaetzliche Gesichtspunkte ins Spiel gebracht. Die Intervention findet in fuenf Bereichen im ersten und zweiten Geschoss des Museums statt.
(aus der Ankündigung)

AUSSTELLUNG Maennerwelten Frauenzimmer | Intervention 3 in der Dauerausstellung des Wien Museums

Ausstellungsdauer: 15.September 2005 - 29.Jaenner 2006

AUSSTELLUNGSGESPRAECH mit den Kuratorinnen:
Sonntag, 18. September 2005
Sonntag, 02. Oktober 2005
Sonntag, 20. November 2005
jeweils 15.00 Uhr

Eroeffnung: Mittwoch, 14. September 2005, um 18.30

Begruessung: Wolfgang Kos, Direktor
Zur Ausstellung: Roswitha Muttenthaler, Regina Wonisch
Performance: Die Schwestern Bruell praesentieren: Salon Bruellee. Une experience exceptionelle
Eroeffnung: Sonja Wehsely, Stadtraetin für Frauenfragen

Ort: Wien Museum Karlsplatz, 1040 Wien
Link zum Wienmuseum am Karslplatz: http://www.wienmuseum.at/

 

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