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Weblog von Julia Petschinka

 

flamenco

Hier mal eine erste Vorankündigung:

Konzerte im Rahmen des IV.Spanischen Musikfestivals im RadioKulturhaus (Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Botschaft von Spanien.):


Dienstag, 30. September 2008 "Iberia Flamenco" - Trio Cañizares & Tänzer Fernando Romero

Juan Manuel Cañizares1966 in Sabadell in Katalonien geboren. Seine Familie stammte aus Andalusien und von daher war ihm der Flamenco von klein auf vertraut. Er erhielt seine musikalische Ausbildung u.a. in Barcelona. 1982 gewann er den Gitarrenwettbewerb in Jerez. Zwar eigentlich Flamenco-Gitarrist, ist Cañizares offen für unterschiedliche Stilrichtungen und konzertiert mit Künstlern wie Enrique Morente, Maria Pages, Pepe de Lucia, Peter Gabriel, Al di Meola, Mike Stern, Peter Erskine, Marc Almond, La Fura dels baus und The Chieftains. Besonders intensiv und prägend war die Zusammenarbeit mit Paco de Lucia, mit dem er 1988-1998 Tourneen in aller Welt unternahm. Juan Manuel Cañizares spielte in Carlos Sauras berühmtem Film "Flamenco" mit, als Gitarrist an der Seite des Sängers Enrique Morente. Bei seinem Wien-Debüt im RadioKulturhaus wird Cañizares von Juan Carlos Gómez (2. Gitarre), Rafa Villalba (Perkussion und Cajon) sowie dem Flamenco-Tänzer und Choreograf des spanischen Nationalballetts Fernando Romero begleitet. Zu hören sind Stücke aus dem Programm "Iberia".

Großer Sendesaal - 19:30 Uhr - Eintritt: EUR 25,-/28,-
Mit RadioKulturhaus-Vorteilskarte 10% bzw. 30% Ermäßigung

Donnerstag, 2. Oktober 2008 "Paz" - Niño Josele mit Alain Pérez & Israel Suárez "Piraña"

Niño Josele ist ein in Almería geborener Musiker und der jüngste in einer Familiendynastie von Flamenco-Gitarristen. Er gewann 1996 den Bienal de Sevilla Wettbewerb für junge Künstler und startete kurz danach seine erste internationale Tour in Australien. Joseles erstes Soloalbum "Calle Ancha" war eine Hommage an den Flamenco-Maestro Paco de Lucia. Er arbeitete mit international anerkannten Flamenco-Musikern zusammen und nahm drei Alben auf. Josele lässt sich gern von anderen Musikrichtungen inspirieren. So sind seine Kompositionen u.a. von Schönbergs Zwölftonmusik beeinflusst. Für seine CD "Paz" transkribierte er die Klavierstücke des legendären Jazzpianisten Bill Evans in einen sensiblen Flamenco mit jazzigem Unterton. Im RadioKulturhaus spielt er Stücke daraus. Begleitet wird er dabei von Alain Pérez (Bassgitarre) und Israel Suárez "Piraña" (Perkussion).

Großer Sendesaal - 19:30 Uhr - Eintritt: EUR 25,-/28,-
Mit RadioKulturhaus-Vorteilskarte 10% bzw. 30% Ermäßigung



Eine Garage, umgebaut zu einem Tanzstudio? Würde gut in die Legende passen.

Viele von den wiener Flamenc@s werden sich noch an Michio erinnern. Er hat (wenn mich nicht alles täuscht) vier Jahre in Wien verbracht, um am Konservatorium Gitarre zu lernen.
Ich habe ihn damals nicht gekannt.
Beim Düsseldorfer Flamencofestival, wo ich dieses Jahr zum ersten Mal war, sind wir ins Gespräch gekommen... über Wien und die FlamencoliebhaberInnen hier. Kennst du die? Kennst du den? Was macht eigentlich die und der?

Michio gibts mit seinen Projekten schon seit längerem im Internet - jetzt auch auf You Tube:


Michio (flamenco guitar), Tom Auffarth (bass), Jan Zimmermann (percussion), Tony Clark (shakuhachi), Alicia Carrasco (vocals)


Links: www.michio-world.org, www.lastfm.de/music/Michio

Ok, das ist wirklich lange her. Anfang Februar war die Tänzerin Maria Serrano in Wien. Ich habe für die anda einen Bericht darüber geschrieben, der erst jetzt veröffentlicht wurde. Weil da ein Spezialheft der anda über Gitarre dazwischen kam.
Nun also im Nach-nach-nachhinein der Text:

+++anda-text+++
3-4.Februar 2008, Maria Serrano „Flamenco por derecho“, Theater Akzent Wien
Sie hält, was ihr Image verspricht - und daher ist es auch nicht notwendig, den vor mehr als 10 Jahren über sie gesagten Satz zu verändern. Eine österreichische Zeitung nannte sie schon 1993 die „Voodoo-Königin des Flamenco“ anlässlich ihres Engagements bei Andre Hellers Magneten. Noch immer wird diese Beschreibung für Maria Serrano verwendet, so auch bei ihrer aktuellsten Produktion „Flamenco por derecho“. Maria Serrano hat einen unverkennbaren Stil, den sie konsequent ausbaut und pflegt. Ihre dominanten, lauten, rauen Bewegungen gemischt mit den schnellen Füssen haben Wiedererkennungswert und machen sie zu dem, was sie ist: eine zuverlässige, starke Flamencoperson mit viel Gespür für Showeffekte und Dramatik. An zwei Abenden zeigt die Tänzerin aus Sevilla ihre liebsten Flamencostücke in Wien: Solea por Buleria, Seguiriya, Tarantos. Auf einem eigens mitgebrachten Tablaoboden und von insgesamt sechs Musikern begleitet spaltet sie das Publikum des Theater Akzent. In jene, die schon vor der Pause begeistert sind und jene, die sich in der ersten Hälfte etwas langweilen – und in jene, die eine nuancierte Veränderung ihres Auftritts bemerken. Nach zwei Choreographien, Instrumentalstücken und einem verzierten Fandango, gesungen am Bühnenrand von Quisco de Alcalá, also die diskussionsreiche Pause. Mit Sätzen wie: „so muss Flamenco sein“ und: „der möchte ich aber nicht begegnen in der Nacht“ und: „die hat Feuer“ über: „Maria Serrano eben – da gibt es keine Überraschungen“ bis zu: „ist sie es oder nicht – schwanger nämlich?“. Der übliche Klatsch und Tratsch könnte man sich denken, wenn eine Tänzerin plötzlich nicht mehr nur Muskelpaket ist und Ausdauerkraft versprüht sondern ständig mit einem Tuch ihren Bauch umhüllt. Aber warum sind dann ihre Zapateados nicht so laut wie sonst? Warum ihre Ausstrahlung plötzlich nicht mehr so dominant und kämpferisch? Warum ihr Tanz nicht mehr so schnell wie ein Wirbelwind? Woher kommt die zarte Note in ihren Bewegungen? Eine Laune, ein langsamer Tag? Vielleicht. Ich finde, es tut ihrem Auftreten gut. Rundet es ab – im wahrsten Sinne des Wortes. Und dann die Versöhnung im zweiten Teil des Abends - der Teil, der das Publikum zu einer gemeinsamen, euphorischen Meinung bringt und die Skeptiker doch noch überzeugt. Maria Serrano tanzt einen langen Taranto voll geerdeter, ruhiger Schönheit und Eleganz. Ihre Gesten sind dramatisch und spannungsvoll – und ganz in gewohnter Manier gibt’s als Höhepunkt noch ein „te quiero“ fürs Publikum. Sie hält eben, was ihr Image verspricht.
Von Julia Petschinka

+++ende anda-text+++

th_1211808214Am Freitag, 20. Juni, startet die neue Sendung "Solo Flamenco" auf Radio FRO 105.0MHz und im Internet unter www.fro.at (auf LIVESTREAM klixxen).
Die Sendung wird jeden dritten Freitag im Monat von 22.00-23.00 gesendet.
Folge 1 ist ein Special über Camarón.

Die Flamencojournalistin Susanne Zellinger aus Linz gestaltet das Programm! Gratulation und ich bin sehr neugierig...


Ich finde diese Farruca wirklich faszinierend. Die Bewegungen von Leonor Leal sind so grazil und fein, ohne zerbrechlich zu wirken. Mit so vielen Details.
Und dann geht sie einfach so wieder weg. schön.

(gefunden von aficionada... danke!)

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In der Shopping City Süd bei Wien findet gerade zum vierten Mal das tanzfieber statt. Geworben wird mit einem Flamencosujet: Klassisch in rot mit Fächer und gespreizten Fingern. Auf dem Werbeplakat steht dann auch "so leidenschaftliche wie Flamenco"... nur: Flamenco gibts keinen dort! Dafür aber Musical und zum Abschluß Andy und Kelly Kainz. Ist doch gut. Aber: ziehen Musical und die Kainzes nicht, sodaß der Flamenco herhalten muß??? Zugegeben: Flamenco hat was. Feuer, Dramatik, Schönheit, Spannung. Aber wenn er garnicht vorkommt, finde ich das eigentlich entäuschend

holeSkaliertesBild-hoehe-315-breite-315Jaaaaaa!
Und zwar am Samstag, 15. November 2008 - Festspielhaus St. Pölten. Er wird sein Stück "arena" zeigen.
Hier stehen die Details

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Die Flamencotänzerin aus Sevilla kommt vom 5. bis 8. Juni nach Wien und gibt Tanzunterricht.

Folgende Kurse werden angeboten:

Anfänger: Arm,- und Beintechnik in verschiedenen Rhythmen, 1,5 Std. täglich- 140 €
Mittelstufe: Technik und Choreografie:Caña, 1,5 Std. täglich- 140 €
Fortgeschritten: Technik und Choreografie:Rondeña, 2 Std. täglich- 150 €

Anmeldung bis spätestens 13.5.08 unter office@flacodenerja.com, Infos gibts auch unter: www.flacodenerja.com

Infos zu Alicia Marquez unter : www.aliciamarquez.com

Das beeindruckende Stück Souvenir - hier ein Appetithappen:


Und die Beschreibung auf flamenco-world

 

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