JUPE auf TWITTER gibt es hier: twitter.com/jupe140
JUPE im FACEBOOK gibt es hier: jupe@facebook .............................................................................
flamenco
Unter anderem schreibe ich gerade an meinem Text über das Flamencofestival TANZ IST... Flamencokunst, an dem ich als Journalistin teilnahm.
Und dabei stosse ich auf den Begriff: PHASENÜBERGANG.
Phasenübergänge finden entlang von Phasengrenzlinien statt. Phasengrenzlinien definieren die Gebiete stabiler Phasen.
(zB hier in Wikipedia)
Ist ein Phasenübergang also eine Grenz(linien)überschreitung?
Mehr dann, wenn der Text erschienen ist.
Und dabei stosse ich auf den Begriff: PHASENÜBERGANG.
Phasenübergänge finden entlang von Phasengrenzlinien statt. Phasengrenzlinien definieren die Gebiete stabiler Phasen.
(zB hier in Wikipedia)
Ist ein Phasenübergang also eine Grenz(linien)überschreitung?
Mehr dann, wenn der Text erschienen ist.
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Eine Peña Flamenca ist ein Flamenco-Verein mit dem Ziel, die Flamencokunst zu fördern sowie den Austausch zwischen den FlamencoliebhaberInnen und FlamencokünstlerInnen zu ermöglichen. Jetzt gibt es auch in Wien (wieder) eine Peña Flamenca, sie heißt "La Granaina".

Alle Informationen über die Aktivitäten der Peña Flamenca "La Granaina" in Wien gibt es hier:
flamenco_granaina@myspace.com
und über die Homepage www.myspace.com/flamenco_granaina
---
Und für die Flamenco-Fans im Raum Linz - hier ist die Website der Peña Flamenca Linz: www.pena-flamenca.at/
Und für die Flamenco-Fans im Bodenseeraum - hier ist die Website von Jaleo - Verein zur Förderung der Flamencokultur im Bodenseeraum: www.jaleo.at/
Sicherlich ist meine Flamencovereinsliste nicht komplett - ihr könnt mir helfen, die Liste zu vervollständigen: schreibt mir, welche Flamencovereine in Österreich ich vergessen habe! Am besten als Kommentar mit Link dazu...

Alle Informationen über die Aktivitäten der Peña Flamenca "La Granaina" in Wien gibt es hier:
flamenco_granaina@myspace.com
und über die Homepage www.myspace.com/flamenco_granaina
---
Und für die Flamenco-Fans im Raum Linz - hier ist die Website der Peña Flamenca Linz: www.pena-flamenca.at/
Und für die Flamenco-Fans im Bodenseeraum - hier ist die Website von Jaleo - Verein zur Förderung der Flamencokultur im Bodenseeraum: www.jaleo.at/
Sicherlich ist meine Flamencovereinsliste nicht komplett - ihr könnt mir helfen, die Liste zu vervollständigen: schreibt mir, welche Flamencovereine in Österreich ich vergessen habe! Am besten als Kommentar mit Link dazu...
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Die neueste Ausgabe des Flamencomagazins anda ist erschienen - so umfangreich wie noch nie, glaube ich.
Ich habe für diese Ausgabe über die Aufführung von "Flamenco Elementar" im Rahmen des Bozener Tanzfestivals geschrieben. Hier mein Beitrag:
Iván Góngora und Carmen Fernandez, (c) Klaus Handner. Foto von hier
„Flamenco Elementar“, Tanzsommer Bozen (Italien), 24.Juli, Kapuzinergarten.
Das Konzept ist so klar wie verlockend: In einem nach Lavendel duftenden Garten sind mehrere Bühnen aufgebaut, zusätzlich wird ein Balkon und eine Laube bespielt. Das Publikum wandert von Szene zu Szene und begibt sich mit den Künstlern auf eine Reise durch die Elemente des Flamencos. Gezeigt wird die open-air-Fassung einer Produktion, die vergangenen Herbst beim Dornbirner Flamencofestival entwickelt und uraufgeführt wurde. So bestechend einfach die Idee klingt – so risikoreich ist sie dennoch. Vor allem an jenem Abend, an dem schwarze Gewitterwolken in den Bergen hängen. Als Carmen Fernandez zu Beginn eine Saeta vom Balkon schmettert, knistert die Luft. Doch die notwendige Ruhe fehlt dem Publikum, das noch mit den ausgeteilten Sitzpölstern beschäftigt ist. Es geht weiter mit einer Soleá in zwei Teilen, die Musik auf einer Bühne, dann der Tanz auf einer anderen. Dazwischen eine Publikumswanderung im Eiltempo. Im Anschluss tanzt Iván Góngora intensiv und in künstlerischer Vereinigung mit dem Gesang Fandangos quer durch das Publikum. Rastlos geht es weiter zur großen Bühne, auf der Belen Cabanes in Bata zu den heran eilenden Gewitterwolken und dem Läuten der Kirchenglocken eine Seguiriya zeigt. Bestechend schön. Während Andreas Maria Germek danach in der Laube mit Carmen Fernandez eine Malaguena zum Besten gibt, würde man gerne den Atem anhalten und die Gänsehaut genießen – geht aber nicht, denn es beginnt gnadenlos zu regnen, zu donnern und zu blitzen. Die Veranstalter haben sich längst in Sicherheit gebracht vor dem drohenden Sturm und so müssen die Künstlern selbst ihren eigenen Auftritt abbrechen. Unwillig ergreift das Publikum die Flucht, mittlerweile gießt es in Strömen. Auch die Künstler eilen davon und die Techniker bauen hektisch die Bühnen ab. Alles löst sich auf. War es das? Kein Applaus, kein Höhepunkt, kein überdachter Ersatzspielort. Nur Ratlosikeit.... von Julia Petschinka
---
Flamenco Elementar:
Belén Cabanes - Tanz und Konzertkastagnetten
Iván Góngora - Tanz
Carmen Fernandez - Gesang
Andreas Maria Germek - Gitarre und Konzept
José Santiago - Perkussion
LINKS:
Tanzfestival Bozen: www.tanzbozen.it
Festival TANZ IST: www.tanzist.at
Flamenco Elementar - Uraufführung während des Festivals TANZ IST in Dornbirn, Herbst 2008
Ich habe für diese Ausgabe über die Aufführung von "Flamenco Elementar" im Rahmen des Bozener Tanzfestivals geschrieben. Hier mein Beitrag:
Das Konzept ist so klar wie verlockend: In einem nach Lavendel duftenden Garten sind mehrere Bühnen aufgebaut, zusätzlich wird ein Balkon und eine Laube bespielt. Das Publikum wandert von Szene zu Szene und begibt sich mit den Künstlern auf eine Reise durch die Elemente des Flamencos. Gezeigt wird die open-air-Fassung einer Produktion, die vergangenen Herbst beim Dornbirner Flamencofestival entwickelt und uraufgeführt wurde. So bestechend einfach die Idee klingt – so risikoreich ist sie dennoch. Vor allem an jenem Abend, an dem schwarze Gewitterwolken in den Bergen hängen. Als Carmen Fernandez zu Beginn eine Saeta vom Balkon schmettert, knistert die Luft. Doch die notwendige Ruhe fehlt dem Publikum, das noch mit den ausgeteilten Sitzpölstern beschäftigt ist. Es geht weiter mit einer Soleá in zwei Teilen, die Musik auf einer Bühne, dann der Tanz auf einer anderen. Dazwischen eine Publikumswanderung im Eiltempo. Im Anschluss tanzt Iván Góngora intensiv und in künstlerischer Vereinigung mit dem Gesang Fandangos quer durch das Publikum. Rastlos geht es weiter zur großen Bühne, auf der Belen Cabanes in Bata zu den heran eilenden Gewitterwolken und dem Läuten der Kirchenglocken eine Seguiriya zeigt. Bestechend schön. Während Andreas Maria Germek danach in der Laube mit Carmen Fernandez eine Malaguena zum Besten gibt, würde man gerne den Atem anhalten und die Gänsehaut genießen – geht aber nicht, denn es beginnt gnadenlos zu regnen, zu donnern und zu blitzen. Die Veranstalter haben sich längst in Sicherheit gebracht vor dem drohenden Sturm und so müssen die Künstlern selbst ihren eigenen Auftritt abbrechen. Unwillig ergreift das Publikum die Flucht, mittlerweile gießt es in Strömen. Auch die Künstler eilen davon und die Techniker bauen hektisch die Bühnen ab. Alles löst sich auf. War es das? Kein Applaus, kein Höhepunkt, kein überdachter Ersatzspielort. Nur Ratlosikeit.... von Julia Petschinka
---
Flamenco Elementar:
Belén Cabanes - Tanz und Konzertkastagnetten
Iván Góngora - Tanz
Carmen Fernandez - Gesang
Andreas Maria Germek - Gitarre und Konzept
José Santiago - Perkussion
LINKS:
Tanzfestival Bozen: www.tanzbozen.it
Festival TANZ IST: www.tanzist.at
Flamenco Elementar - Uraufführung während des Festivals TANZ IST in Dornbirn, Herbst 2008
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Morgen, Dienstag 6.10, wird jene Ausgabe der Sendereihe "ganz ich" auf Ö1 wiederholt, die sich mit Flamenco auseinandersetzt - nähere Beschreibung siehe hier im Blog.
Die Sendung ist wirklich nett - kann ich empfehlen! Und ja, ich spreche da auch mit :-)
Die Sendung ist wirklich nett - kann ich empfehlen! Und ja, ich spreche da auch mit :-)
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Am 17. Oktober startet mittlerweile zum achten Mal das Flamencofestival in Dornbirn (Vorarlberg, Österreich).
Bild von hier
Der Leiter des Festivals, Günter Marinelli, gibt seit jeher eine klare Linie vor, was er zeigen will: Flamenco ohne Fassade und Verkleidung, daher gibt es beim Festival TANZ IST - Flamencokunst Produktionen, die durch Kraft und Direktheit bestechen, wie etwa „El Arte de la Guerra“ von Juan Carlos Lérida oder, wie im vergangenen Jahr, "Flamenco Elementar". Das war eine Produktion, die im Rahmen des Festivals erarbeitet wurde. Dafür waren die KünstlerInnen in einem Haus einquartiert, bekamen Probenräume und präsentierten schließlich nach intensiver Arbeit das Stück, das mittlerweile auch bei den Festivals in Düsseldorf und Bozen gezeigt wurde. Die große Frage nach so einer Produktion wie „Flamenco Elementar“ ist: wie kann es in Zukunft weitergehen?
Dieses Jahr stehen vier Abende an Improvisation auf dem Programm und ich bin wieder einmal sehr gespannt, was da auf uns zukommt. Die Improvisation als Weiterentwicklung und Überspitzung von dem, was sich in den vergangenen Jahren beim Festival angekündigt hat. Und danach wird wieder alles neu und offen sei. Die Improvisation als eine Aktion, um ein neues Feld aufzubereiten, die Improvisation als Befreiungsschlag? Die Improvisation als Spitze und höchste Kunst?
Ja - und nein. Mir kommt es ungesund vor, so hohe Erwartungen zu haben. Vielleicht: die Improvisation als ein Aspekt eines normalen Lebens?
Keine Ahnung. Und der Zustand freut mich. Denn: keine Ahnung zu haben und gleichzeitig neugierig zu sein ist sehr erfrischend.
Neben den vier Improvisations-Abenden wird es dieses Jahr auch wieder Workshops für Tanz (mit Marco Vargas) und Perkussion (mit José Santiago (de Mode)) geben.
Die Anmeldung läuft ab jetzt.
Link: TANZ IST - Flamencokunst
Teilnehmende KünstlerInnen:
Belén Cabanes - Tanz und Konzertkastagnetten
Esperanza Fernandez - Gesang
Iván Góngora - Tanz
Marco Vargas - Tanz und Workshop
José Santiago - Perkussion und Workshop
Andreas Maria Germek - Gitarre
Ich werde vom Flamencofestival berichten und bloggen. Also: stay tuned oder vielleicht: come and join me.
Dieses Jahr stehen vier Abende an Improvisation auf dem Programm und ich bin wieder einmal sehr gespannt, was da auf uns zukommt. Die Improvisation als Weiterentwicklung und Überspitzung von dem, was sich in den vergangenen Jahren beim Festival angekündigt hat. Und danach wird wieder alles neu und offen sei. Die Improvisation als eine Aktion, um ein neues Feld aufzubereiten, die Improvisation als Befreiungsschlag? Die Improvisation als Spitze und höchste Kunst?
Ja - und nein. Mir kommt es ungesund vor, so hohe Erwartungen zu haben. Vielleicht: die Improvisation als ein Aspekt eines normalen Lebens?
Keine Ahnung. Und der Zustand freut mich. Denn: keine Ahnung zu haben und gleichzeitig neugierig zu sein ist sehr erfrischend.
Neben den vier Improvisations-Abenden wird es dieses Jahr auch wieder Workshops für Tanz (mit Marco Vargas) und Perkussion (mit José Santiago (de Mode)) geben.
Die Anmeldung läuft ab jetzt.
Link: TANZ IST - Flamencokunst
Teilnehmende KünstlerInnen:
Belén Cabanes - Tanz und Konzertkastagnetten
Esperanza Fernandez - Gesang
Iván Góngora - Tanz
Marco Vargas - Tanz und Workshop
José Santiago - Perkussion und Workshop
Andreas Maria Germek - Gitarre
Ich werde vom Flamencofestival berichten und bloggen. Also: stay tuned oder vielleicht: come and join me.
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Vorzimmer:
Gang:
Wohnzimmer:
Küche:
Schlafzimmer
Danke, Sybille, für den Hinweis!
Gang:
Wohnzimmer:
Küche:
Schlafzimmer
Danke, Sybille, für den Hinweis!
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Heute beginnt der Flamencoworkshop mit Juan Carlos Lérida in Wien. Ich möchte mich auch auf diesem Weg bei allen bedanken, die sich angemeldet haben und mitmachen werden. In den letzten beiden Wochen gab es so viele Anmeldungen, dass tatsächlich alle drei Kurse ausgebucht sind und es eine Warteliste gibt. Wow, ich bin wirklich überwältigt und freue mich sehr darüber. Dankeschön.
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Auf arte gab es vergangenen Montag eine supergute Dokumentation über den Flamencokünstler Israel Galvan zu sehen - wer sie verpasst hat:
Sie ist noch bis morgen (Montag) gratis online anschaubar, und zwar hier:
Ein Andalusischer Tänzer @ arte.tv +7.
Nicht verpassen! Sie ist wirklich guuut!
screenshot von hier
Sie ist noch bis morgen (Montag) gratis online anschaubar, und zwar hier:
Ein Andalusischer Tänzer @ arte.tv +7.
Nicht verpassen! Sie ist wirklich guuut!
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Jedes Jahr aufs Neue freue ich mich auf das ImpulsTanz-Festival in Wien. Auf die Kurse (dieses Jahr wirds für mich Butoh bei Ko Murobushi werden) und Vorstellungen. Immerhin: es ist Europas größtes zeitgenössisches Tanzfestival. Und das in Wien. Cool!
Und jedes Jahr, seit vielen Jahren, das gleiche Gefühl: Ich vermisse den Flamenco dort. Er würde dort perfekt hinpassen. Der Flamenco als offene Kunstform, die ständig in Bewegung ist. Der Flamenco als lebendiger Tanz im Hier und Jetzt.
Anfangs gab es jedes Jahr Flamenco bei ImpulsTanz. Zunächst von Nina Corti (Schweiz), die ich nicht kenne und niemals gesehen habe. Dann von Montse Sánchez und Ramon Baeza von Increpación Danza. Die Kurse waren immer ausgebucht - und für meine Auffassung passend zu ImpulsTanz, denn Montse und Ramon haben nicht den Folklore- und Volkstanz-Aspekt des Flamenco in den Vordergrund gestellt, sondern die Kunstform. Es gab keine getupften Röcke(*), die wild in der Gegend herumgewachelt wurden. Das einzige, was durch den Raum geflogen ist, waren unsere Körper.
Und dann war der Flamenco weg von ImpulsTanz. Von mehreren Seiten habe ich gehört: der Flamenco passt nicht mehr in das Konzept. ImpulsTanz konzentriert sich auf den zeitgenössischen Tanz, muss eine klare Linie verfolgen, da passt Flamenco nichtmehr hinein.
Das finde ich gut - nur: ich glaube, das stimmt nicht.
Nur so am Rande frage ich mich: was ist mit Hip Hop, Bollywood, Afro?
Ich vermute und befürchte, dass irgendwo in den ImpulsTanz-Köpfen ein festgefahrenes, möglicherweise veraltetes Bild von Flamenco entstanden ist, das dann tatsächlich nicht zum ImpulsTanz-Projekt dazupasst. Stimmt nämlich, ein Tupfenrock(*)-Traditions-Folklore-Flamenco passt wirklich nicht hinein. Aber das ist auch nicht alles am Flamenco. Flamenco kann und ist auch viel mehr. Mehr Intensität, mehr Offenheit, mehr Kommunikation. Flamenco ist nämlich nach wie vor lebendig, reagiert auf die Gegenwart, bewegt sich, verändert sich. Natürlich kommt es gerade hier auf die Personen an, die man einlädt. Aber es gibt sie: FlamencokünstlerInnen, die zeitgenössich denken und handeln und tanzen.
Einen Hinweis auf ein großes Flamenco-Missverständnis seitens ImpulsTanz habe ich im Programmheft von "Kino wie noch nie" (Open Air-Kino am Augartenspitz, 2.Juli-23.August) gefunden. Im Rahmen der Serie "Dancing Pictures" werden in Kooperation mit ImpulsTanz Tanzfilme gezeigt (suuuuper Idee, juhu!). Einer davon ist Carlos Sauras "Carmen" mit Antonio Gades und Paco de Lucia.
Bild von hier
Ein Meisterwerk des Flamenco-Tanzfilms mit guten Tänze(r)n, guter Musik und guter Geschichte. Spannungsgeladen und Tiefgründig. Und durch und durch FLAMENCO - aber das scheint nicht durchgedrungen zu sein, denn in der Ankündigung steht:
Der Film ist Carlos Sauras moderne, überaus erfolgreiche Ballettversion des Mythos um die Frau, die frei und keinem Mann verpflichtet sein will.
BALLETTVERSION ???
---
Hier nochmal die Links:
ImpulsTanz
Die Flamenco-Gruppe Increpación Danza
Filmprogramm @ Kino wie noch nie
Schwerpunkt "Dancing Pictures" @ Kino wie noch nie
Filminfo: Carmen con Carlos Saura @ Kino wie noch nie
Ergänzend dazu: "Dancing Pictures" in der ImpulsTanz-Festival-Lounge
(*)zum Tupfenrock: in Wirklichkeit ist es so, dass ich nichts gegen Tupfenröcke habe - sie sind hier als wunderschön-einleuchtende Metapher für einen bestimmten Flamencostil, eine bestimmte Flamenco-Auffassung verwendet.
Und jedes Jahr, seit vielen Jahren, das gleiche Gefühl: Ich vermisse den Flamenco dort. Er würde dort perfekt hinpassen. Der Flamenco als offene Kunstform, die ständig in Bewegung ist. Der Flamenco als lebendiger Tanz im Hier und Jetzt.
Anfangs gab es jedes Jahr Flamenco bei ImpulsTanz. Zunächst von Nina Corti (Schweiz), die ich nicht kenne und niemals gesehen habe. Dann von Montse Sánchez und Ramon Baeza von Increpación Danza. Die Kurse waren immer ausgebucht - und für meine Auffassung passend zu ImpulsTanz, denn Montse und Ramon haben nicht den Folklore- und Volkstanz-Aspekt des Flamenco in den Vordergrund gestellt, sondern die Kunstform. Es gab keine getupften Röcke(*), die wild in der Gegend herumgewachelt wurden. Das einzige, was durch den Raum geflogen ist, waren unsere Körper.
Und dann war der Flamenco weg von ImpulsTanz. Von mehreren Seiten habe ich gehört: der Flamenco passt nicht mehr in das Konzept. ImpulsTanz konzentriert sich auf den zeitgenössischen Tanz, muss eine klare Linie verfolgen, da passt Flamenco nichtmehr hinein.
Das finde ich gut - nur: ich glaube, das stimmt nicht.
Nur so am Rande frage ich mich: was ist mit Hip Hop, Bollywood, Afro?
Ich vermute und befürchte, dass irgendwo in den ImpulsTanz-Köpfen ein festgefahrenes, möglicherweise veraltetes Bild von Flamenco entstanden ist, das dann tatsächlich nicht zum ImpulsTanz-Projekt dazupasst. Stimmt nämlich, ein Tupfenrock(*)-Traditions-Folklore-Flamenco passt wirklich nicht hinein. Aber das ist auch nicht alles am Flamenco. Flamenco kann und ist auch viel mehr. Mehr Intensität, mehr Offenheit, mehr Kommunikation. Flamenco ist nämlich nach wie vor lebendig, reagiert auf die Gegenwart, bewegt sich, verändert sich. Natürlich kommt es gerade hier auf die Personen an, die man einlädt. Aber es gibt sie: FlamencokünstlerInnen, die zeitgenössich denken und handeln und tanzen.
Einen Hinweis auf ein großes Flamenco-Missverständnis seitens ImpulsTanz habe ich im Programmheft von "Kino wie noch nie" (Open Air-Kino am Augartenspitz, 2.Juli-23.August) gefunden. Im Rahmen der Serie "Dancing Pictures" werden in Kooperation mit ImpulsTanz Tanzfilme gezeigt (suuuuper Idee, juhu!). Einer davon ist Carlos Sauras "Carmen" mit Antonio Gades und Paco de Lucia.
Der Film ist Carlos Sauras moderne, überaus erfolgreiche Ballettversion des Mythos um die Frau, die frei und keinem Mann verpflichtet sein will.
BALLETTVERSION ???
---
Hier nochmal die Links:
ImpulsTanz
Die Flamenco-Gruppe Increpación Danza
Filmprogramm @ Kino wie noch nie
Schwerpunkt "Dancing Pictures" @ Kino wie noch nie
Filminfo: Carmen con Carlos Saura @ Kino wie noch nie
Ergänzend dazu: "Dancing Pictures" in der ImpulsTanz-Festival-Lounge
(*)zum Tupfenrock: in Wirklichkeit ist es so, dass ich nichts gegen Tupfenröcke habe - sie sind hier als wunderschön-einleuchtende Metapher für einen bestimmten Flamencostil, eine bestimmte Flamenco-Auffassung verwendet.
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Abgesehen vom wirklich ganz ganz speziellen Flamencoworkshop mit Juan Carlos Lérida in Wien (27.-30.August), den sich eigentlich keinE FlamencoliebhaberIn entgehen lassen sollte, gibt es auch noch weitere Sommer-Flamenco-Angebote in der Stadt:
Bild von hier
Gerda la Guita: Sommerkurse
Susana la gitana rubia: Sommerkurse
Maria la Vienesa: Sommerkurse
Barbara la Flamenkita: Sommerkurse
(weitere Links folgen, sobald ich die Sommerkurse der anderen LehrerInnen herausfinde - oder ihr sie mir schreibt)
Susana la gitana rubia: Sommerkurse
Maria la Vienesa: Sommerkurse
Barbara la Flamenkita: Sommerkurse
(weitere Links folgen, sobald ich die Sommerkurse der anderen LehrerInnen herausfinde - oder ihr sie mir schreibt)
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen