musik
Im Zuge meiner immer-wieder-entflammenden Tanzneugierde und -begeisterung bin ich vor kurzem bei Roman Svabek gelandet. Wegen was anderem, das auch sehr lustig war. Er hegt und pflegt ein unglaubliches Wissen über alte Swing-Tänze und bietet derzeit einen Workshop für "Lindyhop" an. Nie gehört und trotzdem schon oft gesehen. In den Tanzfilmen aus den 30er und 40er Jahren, wo Paare zu Swingmusik über das Parket hüpfen und fegen. Und dann wieder zum Beispiel in Hairspray (Originalversion von John Waters).
Es ist nicht so, dass dieses alte Swingzeugs in grindigen Tanzschulen verstaubt. Ganz im Gegenteil: es gibt in Amerika und England und und und (nur nicht in Österreich, aber wen wunderts) riesige Tanzszenen für Swing-Tänze. Getanzt von Teenagern und Twentysomethings in Jeans und Turnschuhen. Schaut sehr cool aus, muß ich sagen. Yeah! Hier das Finale vom 2006er-Wettbewerb. Kategorie: "Fast"
Besonders interessant (für mich) wirds dann, wenn Tanzstile locker miteinander kombiniert werden. Wie zB Lindy mit Hip Hop. Nochdazu von zwei Männern als Tanzpaar getanzt. Aaaah!
Hier eine Filmausschnitt aus "Groovie Movie", in dem ganz witzig erklärt wird, was das für ein Tanz ist, der Jitterbug...
Es ist nicht so, dass dieses alte Swingzeugs in grindigen Tanzschulen verstaubt. Ganz im Gegenteil: es gibt in Amerika und England und und und (nur nicht in Österreich, aber wen wunderts) riesige Tanzszenen für Swing-Tänze. Getanzt von Teenagern und Twentysomethings in Jeans und Turnschuhen. Schaut sehr cool aus, muß ich sagen. Yeah! Hier das Finale vom 2006er-Wettbewerb. Kategorie: "Fast"
Besonders interessant (für mich) wirds dann, wenn Tanzstile locker miteinander kombiniert werden. Wie zB Lindy mit Hip Hop. Nochdazu von zwei Männern als Tanzpaar getanzt. Aaaah!
Hier eine Filmausschnitt aus "Groovie Movie", in dem ganz witzig erklärt wird, was das für ein Tanz ist, der Jitterbug...

Die Videoplattform YouTube prämiert die besten Videos ihrer Nutzer. In 7 Kategorien gibt es jeweils 10 Videos zur Auswahl. Bis Freitag kann noch abgestimmt werden.
Link: www.youtube.com/ytawards
Und mein Lieblingsvideo (Ok Go) ist ganz vorne mit dabei. Wie schön!
Was mir auffält: kein einziges Wissenschaftsvideo ist dabei. Das liegt dann doch wohl daran, dass diejenigen Videos auf YouTube, die sich mit Wissenschaft beschäftigen, nicht so besonders gut ankommen und daher kein hohes Ranking bekommen und es daher wahrscheinlich erst gar nicht in die Vorauswahl geschafft haben. So gut kommt Wissenschaft eben an. Tja.
(via: fuzo)
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Category 107 Best short film video geht an: OK GO mit Here it goes again.
Freut mich, weil ich das video wirklich originell finde
Freut mich, weil ich das video wirklich originell finde
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Jetzt ist das popstarsuchen aka starmania vorbei. das finale wurde bei wein und chips, bohneneintopf und bier auf großbildleinwand verfolgt. wir haben gequietscht und gelästert und uns wie 12jährige aufgeführt. im leben braucht man ab und zu auch zeitreisenartige erlebnisse. dann kam die idee, ins moulin rouge zur aftershow-party zu fahren. also wurde ein freund angerufen, der ein guter freund vom guten freund vom mann von der frau und so weiter ist. dann ist es doch wieder gut, nicht erst 12 jahre zu sein, sonst wäre der freund wohl noch kein freund gewesen. vor dem moulin rouge auf anraten des freundes noch zur vip-party auf den küniglberg. dort war erst mal bei der gardarobe halt, denn unsere hadgelenke zierten noch nicht diese heiß begehrten bändchens. die brachte der freund. die bändchens waren weiß und mit ihnen durften wir zur vip-party.

da waren sie, die seitenblicker und starmaniacs. standen in grüppchen, hielten ausschau nach anderen wichtigkeiten und kameras. es war schön und lustig zu beobachten. wahrscheinlich wäre es besser gewesen, doch wieder 12 zu sein, dann wäre die freude wohl größer und ungetrübter, das staunen noch kindlicher gewesen. nach fast zwei stunden als unbeteiligte unter den vips war die langeweile größer als das staunen und wir fuhren endlich ins moulin rouge. auch deshalb, weil unser favorit längst verschwunden war und wir ihm nicht gratulieren konnten.
angekommen im ehemaligen etablissement und trotz weißem bändchen um 10 euro ärmer war erstmal wieder nur fernsehen angesagt. der ground-floor war voller drängelnder fans, die sich um die kleine bühne scharten, auf der die tapferen sternchens nochmal die best-of-lieder singen mußten. wir aber im first floor mit ausblick auf schuhe und hosenbund der sangeskinder, mehr war nicht drin. schnell wurde auch dieser kompromiss langweilig und so wurschtelten wir uns nach dem "konzert" richtung meet-and-greet. ein langer, kurviger weg, vorbei an halb- und viertelprominenz, mit abstecher aufs klo, wo sich zwei mädchen bemühten eines der durchgeschnittenen bänder mit kaugummi am handgelenk zu befestigen. lustig, dachte ich. wozu machen die das bloß, fragte ich mich. sind doch schon drinnen. wie naiv ich war. angekommen bei meet-and-greet peilten wir unseren liebling an. der jedoch hatte genug, drehte sich weg und verschwand mit seinen starmania-kollegen über die hinterstiege richtung first-floor. kurze enttäuschung und dann der entschluß, wieder zu den entfernten bekannten, die im ersten stock warteten, zurückzukehren. tja, hier schlug plötzlich das gesetz der farbe zu. ihr wollt wieder hinauf? zeigt mal euer bändchen her! weiß? hm. leider nein. sagte der mann mit lautsprecher im ohr. dann wurde auch schnell klar, warum sich die mädchen am klo so sehr bemühten, dieses schwarze band festzukleben. schwarz, das bedeutete zugang zum ersten stock, wenn gleichzeitig auch die prominenz dort ist. weiß, das bedeutete warten und schließlich den abgang. immerhin war es schon 4h früh und ich bin ja nicht mehr 12 und glaube, einen security-menschen
mit vernunftappelierenden geschichten überzeugen zu können. und so viel adrenalin erzeugen starmaniacs dann doch nicht, dass ich mich bis weit in die nacht hinein mindestens halbsojung fühlen will.
ps: aber schon allein wegen hannes eders schuhe hat sich das alles ausgezahlt! :-)

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Ach ja, David Bowie feiert heute seinen 60. Geburtstag! Na dann: Alles gute, Herr Jones!

Da fällt mir spontan diese CD als meine LieblingsCD ein. Definitiv!
Wenn ich länger nachdenken würde, gäbe es bestimmt noch viele andere. Zum Beispiel Hunky Dory oder oder oder. Lange Liste. 1st. Outside auch noch... oder Diamond Dogs. Nur wie es dann Zeit für einen Konzertbesuch wurde, konnte ich nicht. So hab ich ihn, mein damaliges großes Idol, also nie live gesehen. Macht nichts. Manchmal ist das eh besser. Am liebsten hätte ich ihn als Ziggy Stardust erlebt, aber das ging sich nicht so ganz aus. Sonst wäre ich wohl jetzt auch schon 60. Aber das überlaß´ich heute nur ihm.

Da fällt mir spontan diese CD als meine LieblingsCD ein. Definitiv!
Wenn ich länger nachdenken würde, gäbe es bestimmt noch viele andere. Zum Beispiel Hunky Dory oder oder oder. Lange Liste. 1st. Outside auch noch... oder Diamond Dogs. Nur wie es dann Zeit für einen Konzertbesuch wurde, konnte ich nicht. So hab ich ihn, mein damaliges großes Idol, also nie live gesehen. Macht nichts. Manchmal ist das eh besser. Am liebsten hätte ich ihn als Ziggy Stardust erlebt, aber das ging sich nicht so ganz aus. Sonst wäre ich wohl jetzt auch schon 60. Aber das überlaß´ich heute nur ihm.
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ok go... das ist mal eine originelle choreographie! das freut das tanz-fan-auge!
http://www.youtube.com/watch?v=NINJQ5LRh-0
http://www.youtube.com/watch?v=NINJQ5LRh-0
Ein Mal pro Monat findet im Lokal Luftbad Xians Wohnzimmer-Gig statt (der übrigens nichts mit Wohnzimmer-Records zu tun hat), bei dem junge Bands ihr Können zeigen. Eine sehr lobenswerte und vor allem spannende Initiative. Und "ganz nebenbei" kann man so seinen Musikhorizont erweitern.
Vergangenen Freitag stand Rock am Programm, und zwar in Form von June und The Fictionplay.
So sah das ganze live aus - wie es sich angehört hat? rockig. sehr gute stimmung. gleich cd gekauft.:
June im Luftbad
The Fictionplay im Luftbad
Vergangenen Freitag stand Rock am Programm, und zwar in Form von June und The Fictionplay.
So sah das ganze live aus - wie es sich angehört hat? rockig. sehr gute stimmung. gleich cd gekauft.:
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Sam aus Togo sitzt ein paar Plätze von mir entfernt. Er erzählt mal auf französisch, mal auf englisch und mal auf deutsch von seinen vielen Versuchen nach Europa zu kommen. Über Russland. Zu Fuß, im Schlauchbot, auf dem Zug. Ohne Essen, Trinken, Geld. Jetzt ist er da - studiert.
Sidyk sitzt uns gegenüber. Er erzählt auf tschetschenisch von seiner Flucht nach Österreich. Er ist Journalist und seiner Frau dankbar, dass sie ihren alten Nerzmantel mitgenommen hat. Sonst wären seine Kinder mitten im Weizenfeld erfrohren. Unterwegs.
Hisbavit kommt aus Äthiopien. Sie erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens, das sie im Park kennen gelern hat.
Dazwischen singt ein Waldviertler Chor von der schönen Heimat, von saftigen Wiesen und der Verbundenheit zum Land. Ein Film zeigt die Gesichter von WaldviertlerInnen, sie starren in die Kamera. Teilweise freundlich, oft skeptisch, verschlossen, abweisend. Klirrende Glassplitter und nervöses Schlagzeugtrommeln im Hintergrund sorgen für eine unruhige, bedrückende Stimmung.
Aktualität bekommt die Musik-Performance RADAR durch die vielen Meldungen der vergangenen Wochen über die Flüchtlingsströme von Afrika nach Europa - etwa über die Kanarischen Inseln.
Am kommenden Samstag (16.Sept 2006) findet die Musik-Performance nochmal statt. Und zwar im Filmclub Drosendorf (Gasthaus Failler, Drosendorf im Waldviertel).
Aus der Ankündigung:
Im Oktober 2005 stürmen hunderte Afrikaner den Zaun bei Melilla, der Europa von Afrika trennt. Einige erreichen das "gelobte Land", andere werden gefasst, in die Wüste transportiert, erschossen. Mehr als 6000 Menschen sterben iin den letzten zehn Jahren beim Versuche, in EUROPA eine Menschenwürdige EXISTENZ zu finden.
Ausgangspunkt der Musikperformance RADAR sind die Reise-Berichte dreier Imigranten, die aus verschiedenen Teilen der Welt aufgebrochen und im Waldviertel gelandet sind. Eine Odyssee quer durch Kontinente, Bürokratien-Schungel und überfüllte Warteräume. Ein Radar tatstet über Geschichten und Erfahrungen, Träume und Gefühle und projiziert sie auf der Bühne.
Zugleich zeigen Video&Musik die Landschaft und den Klang des Waldviertels.
Zur Einführung liest Corinna Milborn aus ihrem Buch "Gestürmte Festung Europa".
Musik: Herbert Lauermann
Videos: Erich Heyduck
Idee, Text & Regie: Eberhard Petschinka
Mit: Sidyk Bisayew, Sam Tchabson, Hisbavit Asheanfi und dem ensemble.voc.art 14
Link: Viertelfestival Niederösterreich: RADAR
Sidyk sitzt uns gegenüber. Er erzählt auf tschetschenisch von seiner Flucht nach Österreich. Er ist Journalist und seiner Frau dankbar, dass sie ihren alten Nerzmantel mitgenommen hat. Sonst wären seine Kinder mitten im Weizenfeld erfrohren. Unterwegs.
Hisbavit kommt aus Äthiopien. Sie erzählt die Geschichte eines jungen Mädchens, das sie im Park kennen gelern hat.
Dazwischen singt ein Waldviertler Chor von der schönen Heimat, von saftigen Wiesen und der Verbundenheit zum Land. Ein Film zeigt die Gesichter von WaldviertlerInnen, sie starren in die Kamera. Teilweise freundlich, oft skeptisch, verschlossen, abweisend. Klirrende Glassplitter und nervöses Schlagzeugtrommeln im Hintergrund sorgen für eine unruhige, bedrückende Stimmung.
Aktualität bekommt die Musik-Performance RADAR durch die vielen Meldungen der vergangenen Wochen über die Flüchtlingsströme von Afrika nach Europa - etwa über die Kanarischen Inseln.
Am kommenden Samstag (16.Sept 2006) findet die Musik-Performance nochmal statt. Und zwar im Filmclub Drosendorf (Gasthaus Failler, Drosendorf im Waldviertel).
Aus der Ankündigung:
Im Oktober 2005 stürmen hunderte Afrikaner den Zaun bei Melilla, der Europa von Afrika trennt. Einige erreichen das "gelobte Land", andere werden gefasst, in die Wüste transportiert, erschossen. Mehr als 6000 Menschen sterben iin den letzten zehn Jahren beim Versuche, in EUROPA eine Menschenwürdige EXISTENZ zu finden.
Ausgangspunkt der Musikperformance RADAR sind die Reise-Berichte dreier Imigranten, die aus verschiedenen Teilen der Welt aufgebrochen und im Waldviertel gelandet sind. Eine Odyssee quer durch Kontinente, Bürokratien-Schungel und überfüllte Warteräume. Ein Radar tatstet über Geschichten und Erfahrungen, Träume und Gefühle und projiziert sie auf der Bühne.
Zugleich zeigen Video&Musik die Landschaft und den Klang des Waldviertels.
Zur Einführung liest Corinna Milborn aus ihrem Buch "Gestürmte Festung Europa".
Musik: Herbert Lauermann
Videos: Erich Heyduck
Idee, Text & Regie: Eberhard Petschinka
Mit: Sidyk Bisayew, Sam Tchabson, Hisbavit Asheanfi und dem ensemble.voc.art 14
Link: Viertelfestival Niederösterreich: RADAR
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