politik
Am Samstag war internationaler Frauentag - wiedermal. Weil Samstag aus journalistischer Sicht nicht besonders günstig ist, gabs im Vorfeld schon etliche Berichte. Unter anderem einen sehr schönen Beitrag auf Ö1 im Abendjournal - mit der Kernaussage: "es ist wiedermal Frauentag - der wird, so wie jedes Jahr, zum Anlaß genommen, um schöne Versprechungen zu machen, die kurz daraufhin wieder in Vergessenheit geraten."
Traurig, aber wahr.
Dann ein bißchen gezappe im Auto und kurze Zeit später ein weiterer Beitrag zum Thema Frauentag. Diesmal auf "Radio energy". Ich hoffe, mich verhört zu haben, aber bin mir nicht mehr ganz sicher. Haben sie es tatsächlich gesagt??? "Anläßlich des Frauentages verlosen wir Gutscheine für einen Besuch beim Schönheitschirurgen."
Gerade im Zusammenspiel mit dem Ö1-Beitrag und der Nachhaltigkeit von Aktionen muß ich sagen: Hut ab, endlich mal was Bleibendes zum Frauentag. Schicken wir die Frauen zum Chirurgen, dann sind sie schön und hoffentlich endlich zufrieden! Denn wer schön ist, ist zufrieden und glücklich! Umso gefährlicher ist dann natürlich der Umkehrschluß. Denn was sind dann die ganzen "unzufriedenen" Frauen, die nach wie vor auf eigene Rechte und Plichten anderer beharren? Brrr.
Traurig, aber wahr.
Dann ein bißchen gezappe im Auto und kurze Zeit später ein weiterer Beitrag zum Thema Frauentag. Diesmal auf "Radio energy". Ich hoffe, mich verhört zu haben, aber bin mir nicht mehr ganz sicher. Haben sie es tatsächlich gesagt??? "Anläßlich des Frauentages verlosen wir Gutscheine für einen Besuch beim Schönheitschirurgen."
Gerade im Zusammenspiel mit dem Ö1-Beitrag und der Nachhaltigkeit von Aktionen muß ich sagen: Hut ab, endlich mal was Bleibendes zum Frauentag. Schicken wir die Frauen zum Chirurgen, dann sind sie schön und hoffentlich endlich zufrieden! Denn wer schön ist, ist zufrieden und glücklich! Umso gefährlicher ist dann natürlich der Umkehrschluß. Denn was sind dann die ganzen "unzufriedenen" Frauen, die nach wie vor auf eigene Rechte und Plichten anderer beharren? Brrr.
Ich bin Teilnehmerin der Online-Demo - eine parteifreie Unterstützerin also von ueberwachungsstaat.at/.
Das kennzeichne ich durch das Eselsohr in meinem Blog.
Via: Helge, diesmal @ http://wiki.helge.at/Online-Demo
PS: ich habe das Gefühl, dass mir da jemand noch genauer erklären sollte, wie das mit Blogs und Privatsphäre ist... mir kommt das ein wenig absurd vor, einerseits in einem Weblog meine Ansichten zu verstreuen, andererseits aber nicht haben zu wollen, dass mein Profil verwendet/gespeichert wird. Die Frage ist schon, das seh ich ein: was ist Teil des Profils? Wer verwendet es wofür? Wer darf ohne zu Fragen was? Was passiert dann womit?
Ich sollte mich wohl noch besser informieren. Geb ich zu. Ich nehme meine Demo-Beteiligung als Anlaß.
Das kennzeichne ich durch das Eselsohr in meinem Blog.
Via: Helge, diesmal @ http://wiki.helge.at/Online-Demo
PS: ich habe das Gefühl, dass mir da jemand noch genauer erklären sollte, wie das mit Blogs und Privatsphäre ist... mir kommt das ein wenig absurd vor, einerseits in einem Weblog meine Ansichten zu verstreuen, andererseits aber nicht haben zu wollen, dass mein Profil verwendet/gespeichert wird. Die Frage ist schon, das seh ich ein: was ist Teil des Profils? Wer verwendet es wofür? Wer darf ohne zu Fragen was? Was passiert dann womit?
Ich sollte mich wohl noch besser informieren. Geb ich zu. Ich nehme meine Demo-Beteiligung als Anlaß.
... irgendwie erinnert mich diese Meldung stark an etwas. Gruselig, finde ich!
via Danger Room @ wired blogs
Robots have been roaming the streets of Iraq, since shortly after the war began. Now, for the first time -- the first time in any warzone -- the machines are carrying guns.
After years of development, three "special weapons observation remote reconnaissance direct action system" (SWORDS) robots have deployed to Iraq, armed with M249 machine guns. The 'bots "haven't fired their weapons yet," Michael Zecca, the SWORDS program manager, tells DANGER ROOM.
"But that'll be happening soon."
via Danger Room @ wired blogs
Robots have been roaming the streets of Iraq, since shortly after the war began. Now, for the first time -- the first time in any warzone -- the machines are carrying guns. After years of development, three "special weapons observation remote reconnaissance direct action system" (SWORDS) robots have deployed to Iraq, armed with M249 machine guns. The 'bots "haven't fired their weapons yet," Michael Zecca, the SWORDS program manager, tells DANGER ROOM.
"But that'll be happening soon."
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Helge bringt es perfekt auf den Punkt, mir gehts genauso:
Von der ÖVP zum Parteitag geladen
und ein Zitat daraus:
und wie Don Dahlmann eben auf der re:publica sagte: “Wenn mich jemand dafür bezahlt, dass ich schreibe, dass sein Handy schlecht ist, finde ich das in Ordnung.”
Ich werde nicht von dort bloggen, ich bin da
Edit: Jetzt berichtet auch futurezone.orf.at von der Einladung
und fm4 connected dürfte auch darüber berichtet haben...
Von der ÖVP zum Parteitag geladen
und ein Zitat daraus:
und wie Don Dahlmann eben auf der re:publica sagte: “Wenn mich jemand dafür bezahlt, dass ich schreibe, dass sein Handy schlecht ist, finde ich das in Ordnung.”
Ich werde nicht von dort bloggen, ich bin da
Edit: Jetzt berichtet auch futurezone.orf.at von der Einladung
und fm4 connected dürfte auch darüber berichtet haben...
Die Initiative Rasissmus streichen fordert die sofortige Entfernung rassistischer Unnötigkeiten aus dem öffentlichen Raum. Gemeint sind zum Beispiel Hausmauerbeschmierungen.Auf Aussenwänden von privaten Häusern prangen rassistische Parolen oft monatelang. Zeigen wir die rassistischen Beschmierungen auf, damit die Stadt Wien das Problem endlich löst.
via sierralog
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... oder auch "one laptop per child".
Laptops are both a window and a tool: a window into the world and a tool with which to think. They are a wonderful way for all children to learn learning through independent interaction and exploration.

Das Ergebnis ist die perfekte Harmonie von Funktionalität und Design - eine extrem günstige, flexible, effiziente, langlebige und auch optisch ansprechende Maschine, die es den Menschen in Entwicklungsländern ermöglichen wird, ihren Kindern ein besseres Lernen zu bieten.
und es ist natürlich völlig abartig, so ein gerät haben zu wollen. hier im reichen mitteleuropa, bobo-city-center.
aber ich trau mich fast wetten: irgendwann gibts die auf ebay zu einem irrwitzigen preis.
aber bis dahin: thumbs up für dieses projekt!
Laptops are both a window and a tool: a window into the world and a tool with which to think. They are a wonderful way for all children to learn learning through independent interaction and exploration.

Das Ergebnis ist die perfekte Harmonie von Funktionalität und Design - eine extrem günstige, flexible, effiziente, langlebige und auch optisch ansprechende Maschine, die es den Menschen in Entwicklungsländern ermöglichen wird, ihren Kindern ein besseres Lernen zu bieten.
und es ist natürlich völlig abartig, so ein gerät haben zu wollen. hier im reichen mitteleuropa, bobo-city-center.
aber ich trau mich fast wetten: irgendwann gibts die auf ebay zu einem irrwitzigen preis.
aber bis dahin: thumbs up für dieses projekt!
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"wer noch immer von mannjahren anstatt personenjahren spricht, kann in verhandlungen deutlich benachteiligt werden. Denn das zeugt von wenig sensibilität und flexibilität" sagt der management trainer und ich freue mich. herrlich moderne welt!
dass die realität ganz anders aussieht, wollte ich damals noch nicht einsehen. denn vielmehr ist es so, dass frauen, die auf den veralteten begriff "mannjahre" hinweisen und stattdessen "personenjahre" vorschlagen, noch immer belächelt werden. denn das zeugt von wenig toleranz und viel hypersensibilität.
seltsam verkehrte welt!
dass jetzt sogar der aufgeschlossene, geschlechtsneutrale, moderne und vorzeige-boboeske Falter in die alte kiste greift und im "medien-mix, falter 47/2006" von "450 mannjahre entwicklungszeit" schreibt ist bedauernswert. das zeugt von wenig aufmerksamkeit und gar keiner sensibilität.
traurig reale welt.
dass die realität ganz anders aussieht, wollte ich damals noch nicht einsehen. denn vielmehr ist es so, dass frauen, die auf den veralteten begriff "mannjahre" hinweisen und stattdessen "personenjahre" vorschlagen, noch immer belächelt werden. denn das zeugt von wenig toleranz und viel hypersensibilität.
seltsam verkehrte welt!
dass jetzt sogar der aufgeschlossene, geschlechtsneutrale, moderne und vorzeige-boboeske Falter in die alte kiste greift und im "medien-mix, falter 47/2006" von "450 mannjahre entwicklungszeit" schreibt ist bedauernswert. das zeugt von wenig aufmerksamkeit und gar keiner sensibilität.
traurig reale welt.
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Nachtrag zu "Aus den Eingeweiden der FPÖ": Das ungekürzte Interview mit Eduard Mainoni (heute Staatssekretär) findet sich im Weblog von Florian Klenk:
http://www.florianklenk.com/2006/09/mainoni_das_ungekurzte_intervi.php
Interview Eduard Mainoni – korrigierte und autorisierte Fassung
15.1.2004, 17:45 Uhr, Salzburg
transkribiert am 27.1.2004
korrigiert und autorisiert zurück am 29.1./9.2.2004
http://www.florianklenk.com/2006/09/mainoni_das_ungekurzte_intervi.php
Interview Eduard Mainoni – korrigierte und autorisierte Fassung
15.1.2004, 17:45 Uhr, Salzburg
transkribiert am 27.1.2004
korrigiert und autorisiert zurück am 29.1./9.2.2004
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Es ist gut, wenn Klartext gesprochen wird. Gratulation zu diesem Schritt!!!
Und noch besser, wenn das in Form von Interviews geschieht.
In der aktuellen ZEIT schreibt Florian Klenk über den österreichischen Staatssekretär Mainoni und dessen Enthüllungen zum Kalkül der NS-Restitution.
Aber auch die Politik der Angstmache ist Thema...
Bitte unbedingt lesen weil sehr aufschlussreich: "Da haben wir uns eingekauft"
PS: heute auf orf-online relativiert Mainoni seine Aussagen...
Und noch besser, wenn das in Form von Interviews geschieht.
In der aktuellen ZEIT schreibt Florian Klenk über den österreichischen Staatssekretär Mainoni und dessen Enthüllungen zum Kalkül der NS-Restitution.
Aber auch die Politik der Angstmache ist Thema...
Bitte unbedingt lesen weil sehr aufschlussreich: "Da haben wir uns eingekauft"
PS: heute auf orf-online relativiert Mainoni seine Aussagen...
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Der ORF hat zwei brennende Probleme: das Niveau des Programms sinkt und der politische Druck steigt. Beides schadet dem ORF sehr. Daher muss der ORF daran erinnert werden, dass nur die Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Auftrags die Gebühren rechtfertigt, und die Regierung muss daran erinnert werden, dass ihr der ORF nicht gehört.
Mehr auf http://www.sos-orf.at
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