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tanz
(Teil 3,2,1 findet ihr hier).
Der vierte und letzte Teil von "Moving Austrian Public Space (MAPS)" fand im Wiener Prater statt. Es war ein intensiver Samstagvormittag, der mich zufälliger Weise an Orte meiner Kindheit gebracht hat. Die ich damals natürlich ganz anders wahrgenommen habe. Mit den Sinnen eines Kindes. An diesem Samstagvormittag habe ich nicht nur aufgrund meines Alters vieles anders wahrgenommen, sondern auch aufgrund der verschiedenen Perspektiven und Aufgaben einen besonderen Blick bekommen.
Die Fotos vom vierten MAPS-Samstag bekomme ich bald und poste sie dann gleich.
Nach dem Aufwärmen auf der Kaiserwiese sind wir in den leeren Brunnen vor dem Planetarium gestiegen und haben jede für sich eine Tanzsequenz vorbereitet, hergezeigt, zugeschaut, wiederholt.
Danach eine Kontaktimprovisation kurz vor der Unterführung, die den Prater mit dem Praterstern verbindet. Gewicht, Körper, Skulptur, Gleichgewicht - als Vorbereitung zur Bewegungsimprovisation entlang der Unterführungswand. Und im Anschluss quer über den Praterstern als enge Gruppe bewegt. Die Passanten (von denen gab es diesmal sehr viele) waren neugierig, erfreut, freundlich. Haben ihre Tätigkeit kurz unterbrochen, um uns zuzuschauen. Haben aus den Fenstern der Geschäfte geschaut. "Was machen die da?" gefragt und "eine Performance" geantwortet. Durchwegs alles sehr nett. Hätte auch anders sein können - aber wieso sollte es anders sein?
MAPS (Moving Austrian Public Space) war eine Initiative der Tänzerin Lina Maria Venegas. Sie hatte auch aufgrund der Tatsache, dass sie als Nicht-Österreicherin in Wien ohne Wurzeln lebt, das Bedürfnis, mit der Stadt und den Menschen in Kontakt zu treten.
The main goal is to practice individual awareness and decision to make a confident group that travels through the environment. It consists of: • Physical and Awareness Training
• Assisted Individual and Group Improvisation, with specific topics for each session.
• Open Group Improvisation
Der vierte und letzte Teil von "Moving Austrian Public Space (MAPS)" fand im Wiener Prater statt. Es war ein intensiver Samstagvormittag, der mich zufälliger Weise an Orte meiner Kindheit gebracht hat. Die ich damals natürlich ganz anders wahrgenommen habe. Mit den Sinnen eines Kindes. An diesem Samstagvormittag habe ich nicht nur aufgrund meines Alters vieles anders wahrgenommen, sondern auch aufgrund der verschiedenen Perspektiven und Aufgaben einen besonderen Blick bekommen.
Die Fotos vom vierten MAPS-Samstag bekomme ich bald und poste sie dann gleich.
Nach dem Aufwärmen auf der Kaiserwiese sind wir in den leeren Brunnen vor dem Planetarium gestiegen und haben jede für sich eine Tanzsequenz vorbereitet, hergezeigt, zugeschaut, wiederholt.
Danach eine Kontaktimprovisation kurz vor der Unterführung, die den Prater mit dem Praterstern verbindet. Gewicht, Körper, Skulptur, Gleichgewicht - als Vorbereitung zur Bewegungsimprovisation entlang der Unterführungswand. Und im Anschluss quer über den Praterstern als enge Gruppe bewegt. Die Passanten (von denen gab es diesmal sehr viele) waren neugierig, erfreut, freundlich. Haben ihre Tätigkeit kurz unterbrochen, um uns zuzuschauen. Haben aus den Fenstern der Geschäfte geschaut. "Was machen die da?" gefragt und "eine Performance" geantwortet. Durchwegs alles sehr nett. Hätte auch anders sein können - aber wieso sollte es anders sein?
MAPS (Moving Austrian Public Space) war eine Initiative der Tänzerin Lina Maria Venegas. Sie hatte auch aufgrund der Tatsache, dass sie als Nicht-Österreicherin in Wien ohne Wurzeln lebt, das Bedürfnis, mit der Stadt und den Menschen in Kontakt zu treten.
The main goal is to practice individual awareness and decision to make a confident group that travels through the environment. It consists of: • Physical and Awareness Training
• Assisted Individual and Group Improvisation, with specific topics for each session.
• Open Group Improvisation
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Das ist die Fortsetzungsgeschichte zu "Moving Austrian Public Space (MAPS)", Teil 1 und 2 sind HIER zu finden.
MAPS initiative intend to awake sensitivity towards the city.
Am dritten MAPS-Samstagvormittag waren wir im Auer Welsbach-Park gegenüber von Schönbrunn. Zufälliger Weise waren wir an diesem Samstag nur Frauen, was eine interessante Dynamik in das Geschehen gebracht hat. Noch dazu haben wir uns unter der Leitung der Tänzerin und Choreographin Lina Maria Venegas mit und um zwei Frauenstatuen bewegt. An diesem Samstag stand neben den Skulptur-Interaktionen auch der direkte Kontakt unter den TeilnehmerInnen als Aufgabe im Raum. Und auch das Thema des Vertrauens in sich und die eigenen Bewegungen. Denn in einem offenen und öffentlichen Raum gibt es keine Grenzen, die einem Halt und Sicherheit bieten können - da bleibt nur der eigene Halt und die eigene Sicherheit übrig als Stütze.





Im Anschluss sind wir in den Schlosspark Schönbrunn gelaufen - als schönen, geordneten Gegensatz zum Auer Welsbach-Park. Wir haben die Gruppenbewegung fortgesetzt, die wir an der Stadtparkpromenade und im Belvedere-Park begonnen haben. Schnelle, ungeordnete Fortbewegung, die insofern doch wieder geordnet ist, als wir als Gruppe eng und ständig in Kontakt bleiben.
Und zum Abschluss (hier hab ich noch keine Fotos - aber bald) noch eine Runde um einen der schönen Brunnen im Park. Als bewegte Skulptur im Raum.
The third meeting was quite joyful, physical an expressive experience., Lina Maria Venegas - Initiatorin von MAPS, Tänzerin und Choreographin.
MAPS initiative intend to awake sensitivity towards the city.
Am dritten MAPS-Samstagvormittag waren wir im Auer Welsbach-Park gegenüber von Schönbrunn. Zufälliger Weise waren wir an diesem Samstag nur Frauen, was eine interessante Dynamik in das Geschehen gebracht hat. Noch dazu haben wir uns unter der Leitung der Tänzerin und Choreographin Lina Maria Venegas mit und um zwei Frauenstatuen bewegt. An diesem Samstag stand neben den Skulptur-Interaktionen auch der direkte Kontakt unter den TeilnehmerInnen als Aufgabe im Raum. Und auch das Thema des Vertrauens in sich und die eigenen Bewegungen. Denn in einem offenen und öffentlichen Raum gibt es keine Grenzen, die einem Halt und Sicherheit bieten können - da bleibt nur der eigene Halt und die eigene Sicherheit übrig als Stütze.





Im Anschluss sind wir in den Schlosspark Schönbrunn gelaufen - als schönen, geordneten Gegensatz zum Auer Welsbach-Park. Wir haben die Gruppenbewegung fortgesetzt, die wir an der Stadtparkpromenade und im Belvedere-Park begonnen haben. Schnelle, ungeordnete Fortbewegung, die insofern doch wieder geordnet ist, als wir als Gruppe eng und ständig in Kontakt bleiben.
Und zum Abschluss (hier hab ich noch keine Fotos - aber bald) noch eine Runde um einen der schönen Brunnen im Park. Als bewegte Skulptur im Raum.
The third meeting was quite joyful, physical an expressive experience., Lina Maria Venegas - Initiatorin von MAPS, Tänzerin und Choreographin.
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(Teil 1: hier im Blog)
Den zweiten MAPS-Samstag haben wir unter der Leitung der Tänzerin Lina Maria Venegas im Schweizergarten, im Heeresgeschichtlichen Museum und im Belvedere verbracht. Es war ein kontroversieller, von Gegensätzen geprägter Samstagvormittag.
Zunächst mal das Aufwärmen im Schweizergarten mit Übungen aus dem zeitgenössischen Tanz und Yoga. Schon hier beginne ich, den Platz anders zu wahrzunehmen. Verkehrt, schräg, die Wiese aus der Nähe, bis ich an ihr riechen kann. Ich höre meinen Atem und den Baustellenlärm.
Station 1 ist eine Wiese am Rand einer Baustelle mit einer Skulptur, einem kleinen Teich, einer Weide und Junkies, die sich hinter der Baustelle verstecken, um in Ruhe ihre Drogen konsumieren zu können. Die Stimmung und Energie schwankt zwischen Besorgnis, Ablenkung, Konzentration und ist jedenfalls irritiert. Aber ja, genau das ist auch Wien. JedeR sucht sich einen Platz und ein "Utensil" an dieser Stelle - in meinem Fall: ein Stück Baumrinde, das ich am Boden finde. JedeR für sich erarbeitet ein kurzes Tanzstück, jedeR betrachtet die anderen beim Tanzen. Zum ersten Mal zeigen wir her.


Danach laufen wir durch den Park zur Station 2. Eine Skulptur. Ein Elefant aus Stein sitzt im Raum, vor ihm eine kleine Lacke, neben ihm zwei Steinhocker. Es ist ein kindlicher Platz, der sehr beschützt und behütet wirkt. Wir setzen die Interaktionen mit Skulpuren fort, die wir in der Vorwoche im Stadtpark begonnen haben.



Wir packen unsere Sachen und laufen weiter, quer durch den Park zum Heeresgeschichtlichen Museum, Station 3. Wieder ein totaler Gegensatz zu dem Ort, an dem wir uns zuvor befunden haben. Vor dem Museum stehen Gruppen von alten Bomben, Panzer, Flieger. Um schnell reagieren zu können, lassen wir unsere Rucksäcke am Rücken, unsere Jacken gut verpackt. Zunächst eine Interaktion mit den Bombengruppen... Besucher gehen vorbei und ich habe den Eindruck, sie bemerken uns nicht.


... und dann beim Hintereingang. Da ist ein Zaun, davor ein Stück Wiese und dahinter alte Panzerfahrzeuge. Wir bewegen uns als Gruppe entlang des Zauns.


Unsere letzte Station für diesen Tag ist der Garten des Schlosses Belvedere. Eine Erholung für die Sinne nach so einem kontroversiellen Vormittag. Wie erwartet sind millionen TouristInnen gemeinsam mit uns am selben Ort. Wir gehen eng beieinander durch den Park, verändern die Konstellation und Bewegungsart, bleiben aber stets eine Gruppe. Hier gibt es lustige und irritierte, aber stehts mit einem Lachen verbundene Reaktionen der anderen ParkbesucherInnen. Es ist ein fröhlicher Abschluss von MAPS #2.
---
MAPS #3 findet am Samstag, 10. Oktober von 11-13h im Auer Welsbach Park und Schönbrunn statt. Neue TeilnehmerInnen sind wie immer herzlich willkommen - Informationen und Anmeldung direkt bei Lina Maria Venegas: liven01 @ yahoo . com
The experience is at each moment so enriching and brings further in many ways question as: . how do we read and react to the surroundings? . how do our body movement re-create, instantly, the meaning of an existent surrounding? The development that participants do find each time are spontaneous reactions towards permanently changing environments. Now is the point to ask, how do we read what we do in the surroundings, so that we get even more precise in our physical statements?
Den zweiten MAPS-Samstag haben wir unter der Leitung der Tänzerin Lina Maria Venegas im Schweizergarten, im Heeresgeschichtlichen Museum und im Belvedere verbracht. Es war ein kontroversieller, von Gegensätzen geprägter Samstagvormittag.
Zunächst mal das Aufwärmen im Schweizergarten mit Übungen aus dem zeitgenössischen Tanz und Yoga. Schon hier beginne ich, den Platz anders zu wahrzunehmen. Verkehrt, schräg, die Wiese aus der Nähe, bis ich an ihr riechen kann. Ich höre meinen Atem und den Baustellenlärm.
Station 1 ist eine Wiese am Rand einer Baustelle mit einer Skulptur, einem kleinen Teich, einer Weide und Junkies, die sich hinter der Baustelle verstecken, um in Ruhe ihre Drogen konsumieren zu können. Die Stimmung und Energie schwankt zwischen Besorgnis, Ablenkung, Konzentration und ist jedenfalls irritiert. Aber ja, genau das ist auch Wien. JedeR sucht sich einen Platz und ein "Utensil" an dieser Stelle - in meinem Fall: ein Stück Baumrinde, das ich am Boden finde. JedeR für sich erarbeitet ein kurzes Tanzstück, jedeR betrachtet die anderen beim Tanzen. Zum ersten Mal zeigen wir her.


Danach laufen wir durch den Park zur Station 2. Eine Skulptur. Ein Elefant aus Stein sitzt im Raum, vor ihm eine kleine Lacke, neben ihm zwei Steinhocker. Es ist ein kindlicher Platz, der sehr beschützt und behütet wirkt. Wir setzen die Interaktionen mit Skulpuren fort, die wir in der Vorwoche im Stadtpark begonnen haben.



Wir packen unsere Sachen und laufen weiter, quer durch den Park zum Heeresgeschichtlichen Museum, Station 3. Wieder ein totaler Gegensatz zu dem Ort, an dem wir uns zuvor befunden haben. Vor dem Museum stehen Gruppen von alten Bomben, Panzer, Flieger. Um schnell reagieren zu können, lassen wir unsere Rucksäcke am Rücken, unsere Jacken gut verpackt. Zunächst eine Interaktion mit den Bombengruppen... Besucher gehen vorbei und ich habe den Eindruck, sie bemerken uns nicht.


... und dann beim Hintereingang. Da ist ein Zaun, davor ein Stück Wiese und dahinter alte Panzerfahrzeuge. Wir bewegen uns als Gruppe entlang des Zauns.


Unsere letzte Station für diesen Tag ist der Garten des Schlosses Belvedere. Eine Erholung für die Sinne nach so einem kontroversiellen Vormittag. Wie erwartet sind millionen TouristInnen gemeinsam mit uns am selben Ort. Wir gehen eng beieinander durch den Park, verändern die Konstellation und Bewegungsart, bleiben aber stets eine Gruppe. Hier gibt es lustige und irritierte, aber stehts mit einem Lachen verbundene Reaktionen der anderen ParkbesucherInnen. Es ist ein fröhlicher Abschluss von MAPS #2.
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MAPS #3 findet am Samstag, 10. Oktober von 11-13h im Auer Welsbach Park und Schönbrunn statt. Neue TeilnehmerInnen sind wie immer herzlich willkommen - Informationen und Anmeldung direkt bei Lina Maria Venegas: liven01 @ yahoo . com
The experience is at each moment so enriching and brings further in many ways question as: . how do we read and react to the surroundings? . how do our body movement re-create, instantly, the meaning of an existent surrounding? The development that participants do find each time are spontaneous reactions towards permanently changing environments. Now is the point to ask, how do we read what we do in the surroundings, so that we get even more precise in our physical statements?
kurz und cool wars.
Am Samstag, 3. Oktober findet in Wien ein Michael Jackson Dance Tribute statt.
Es sind ALLE eingeladen die beim Flashmob mittanzen wollen.
Egal ob Liebhaber, Anfänger oder zum Spaß!
Zuerst war es Stockholm...dann die ganze Welt. Von Tokio bis San Francisco, von Toronto bis Paris...
NUR WIEN NICHT....Am 03.10.09 werden WIR es nachholen!! Sei ein Teil davon!
Am Samstag den 3. Oktober 2009 - um 14:00 Uhr
treffen wir uns alle im VDC - Vienna Dance Center,
erlernen die Choreo zu "Beat It", gehen den Ablauf des Mobs durch und flashen anschliessend die Stadt am Stephansplatz!!!!
Wir machen UNS eine eigene Show zum Tribute noch bevor der Michael Jackson Film "This is it" am 28. Okt. in die Kinos kommt und der ganze Medienrummel beginnt!
Sagt es ALLEN weiter...
Bitte um Voranmeldung in Form eines Pinnwandeintrags! HIER AUF FACEBOOK
Es sind ALLE eingeladen die beim Flashmob mittanzen wollen.
Egal ob Liebhaber, Anfänger oder zum Spaß!
Zuerst war es Stockholm...dann die ganze Welt. Von Tokio bis San Francisco, von Toronto bis Paris...
NUR WIEN NICHT....Am 03.10.09 werden WIR es nachholen!! Sei ein Teil davon!
Am Samstag den 3. Oktober 2009 - um 14:00 Uhr
treffen wir uns alle im VDC - Vienna Dance Center,
erlernen die Choreo zu "Beat It", gehen den Ablauf des Mobs durch und flashen anschliessend die Stadt am Stephansplatz!!!!
Wir machen UNS eine eigene Show zum Tribute noch bevor der Michael Jackson Film "This is it" am 28. Okt. in die Kinos kommt und der ganze Medienrummel beginnt!
Sagt es ALLEN weiter...
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Samstags im Park. Wir treffen uns um 11h, um unsere Körper aufzuwecken. Unsere Sinne zu schärfen. Anschließend bewegen wir uns im öffentlichen Raum, wir bewegen den Raum, werden Teil von Architektur und Natur um für kurze Zeit mit der Stadt auf freundliche, respektvolle Weise zu interagieren.
MAPS (Moving Austrian Public Space) ist eine Initiative der Tänzerin Lina Maria Venegas. Sie hatte auch aufgrund der Tatsache, dass sie als Nicht-Österreicherin in Wien ohne Wurzeln lebt, das Bedürfnis, mit der Stadt und den Menschen in Kontakt zu treten.
The main goal is to practice individual awareness and decision to make a confident group that travels through the environment. It consists of: • Physical and Awareness Training
• Assisted Individual and Group Improvisation, with specific topics for each session.
• Open Group Improvisation
Beginn von MAPS (also: MAPS #1) war am Samstag, 26. September im Wiener Stadtpark. Wir haben nach dem Wach- und Warmwerden neben Bäumen getanzt, ruhig, langsam und leise - den inneren Rhythmus und die eigene Lust am Tanz spürend. Zufälliger Weise hat ganz in der Nähe ein Akkordeonist gespielt, sodass wir im Laufe der Improvisation auch diesen Teil der Umgebung mit einbezogen haben.
Den zweiten Teil von MAPS #1 haben wir in der Umgebung eines Brunnen im Stadtparks verbracht. So zusagen als statische Interaktion mit einem Brunnen - als Solo, Duo, Trio.... bis wir alle für kurze Momente teil der Umgebung des Brunnens waren und gleichzeitig als Gruppe agiert haben.





Der dritte Teil, der Ausgang der Geschichte - oder der Abgang der Gruppe, die Verabschiedung. Als Gruppe haben wir uns die Promenade des Stadtparks entlang bewegt, bis zum Ausgang.
MAPS #2 findet am Samstag, 3. Oktober ab 11h im Schweizergarten statt. Wer aktiv mitmachen will, soll sich bei Lina Maria Venegas anmelden: liven01 (at) yahoo (punkt) com.
MAPS (Moving Austrian Public Space) ist eine Initiative der Tänzerin Lina Maria Venegas. Sie hatte auch aufgrund der Tatsache, dass sie als Nicht-Österreicherin in Wien ohne Wurzeln lebt, das Bedürfnis, mit der Stadt und den Menschen in Kontakt zu treten.
The main goal is to practice individual awareness and decision to make a confident group that travels through the environment. It consists of: • Physical and Awareness Training
• Assisted Individual and Group Improvisation, with specific topics for each session.
• Open Group Improvisation
Beginn von MAPS (also: MAPS #1) war am Samstag, 26. September im Wiener Stadtpark. Wir haben nach dem Wach- und Warmwerden neben Bäumen getanzt, ruhig, langsam und leise - den inneren Rhythmus und die eigene Lust am Tanz spürend. Zufälliger Weise hat ganz in der Nähe ein Akkordeonist gespielt, sodass wir im Laufe der Improvisation auch diesen Teil der Umgebung mit einbezogen haben.
Den zweiten Teil von MAPS #1 haben wir in der Umgebung eines Brunnen im Stadtparks verbracht. So zusagen als statische Interaktion mit einem Brunnen - als Solo, Duo, Trio.... bis wir alle für kurze Momente teil der Umgebung des Brunnens waren und gleichzeitig als Gruppe agiert haben.





Der dritte Teil, der Ausgang der Geschichte - oder der Abgang der Gruppe, die Verabschiedung. Als Gruppe haben wir uns die Promenade des Stadtparks entlang bewegt, bis zum Ausgang.
MAPS #2 findet am Samstag, 3. Oktober ab 11h im Schweizergarten statt. Wer aktiv mitmachen will, soll sich bei Lina Maria Venegas anmelden: liven01 (at) yahoo (punkt) com.
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Eine kurze Twitter-Meldung von Yoko Ono beschäftigt mich seit Tagen:
A viewer becomes an artist, too, by viewing the work. You require the sensitivity of the artist, to understand the work. (Yoko Ono)
Und zwar ganz konkret im Hinblick auf das Schreiben über Kunst, und noch ein bißchen konkreter, nämlich auf mich bezogen: das Schreiben über Flamencotanz. Ja, das mag jetzt sehr speziell sein, aber die Frage ist doch immer gleich:
Wenn ich als Betrachterin durch das Betrachten selbst zur Künstlerin werde, weil ich mich (im idealsten Fall) so sehr auf das Gezeigte einschwingen muss - was passiert dann in weiterer Folge mit dem, was ich produziere? Ist das dann auch Kunst und werden die LeserInnen dann nicht auch aufgefordert, sich auf mich und mein Geschriebenes einzuschwingen, um mich zu verstehen - und werden sie dann nicht auch KünstlerInnen?
Klingt doch irgendwie nach stiller Kunstpost, oder künstlicher (künstlerischer) stille Post? Aber macht ja nix. Es ist ja auch nirgends der Anspruch der Objektivität drinnen (oder doch?) und daher darf doch auch das Kunstwerk verändert werden (was bei stiller Post der Fall ist).
Gleichzeitig: habe ich die Aufgabe als Beschreiberin/Kritikerin von Kunst ein gewisses Mass an Objektivität einzuhalten? Wird das nicht erwartet von mir? Erwarten die KünstlerInnen von KritikerInnen und BeschreiberInnen ein höchstes Mass an Objektivität, weil es sonst eher zufällig ist, was als Text produziert wird, je nach persönlicher Meinung und Tagesverfassung (wobei es da natürlich auch auf die Fingerfertigkeit von Schreibenden ankommt... es gibt ja auch Zwischenbereiche und nicht nur so-oder-so)? Aber wie geht das in Wirklichkeit bei so einem persönlichen Thema wie Kunst?
Wenn ich anderer Leute Kritiken und Beschreibungen von KünstlerInnen und Werken lese - nichts davon ist objektiv. Immer schwingt die eigene Meinung und Haltung mit. Immer wird dann was ganz eigenes daraus. Es kommt dann wohl darauf an, wie die Texte geschrieben sind, was transportiert wird.
Jaja, da gibt es auch Texte, die sich so sehr in den Vordergrund drängen, dass das Kunstwerk "dahinter" kaum mehr sichtbar ist. Ist das jetzt gut, weil ganz ein eigenes Kunstwerk entstanden ist - oder schlecht, weil die Ausgangskunst verschwindet???
Und noch eine Frage: ist eine objektive Beschreibung nicht einschläfernd langweilig, wenn sie überhaupt möglich ist?
Es ist eine Frage, die ich mir immer wieder stelle und eigentlich bin ich froh, wieder so eine Reflexionsmotivation durch den kurzen Satz von Yoko Ono bekommen zu haben.
A viewer becomes an artist, too, by viewing the work. You require the sensitivity of the artist, to understand the work. (Yoko Ono)
Und zwar ganz konkret im Hinblick auf das Schreiben über Kunst, und noch ein bißchen konkreter, nämlich auf mich bezogen: das Schreiben über Flamencotanz. Ja, das mag jetzt sehr speziell sein, aber die Frage ist doch immer gleich:
Wenn ich als Betrachterin durch das Betrachten selbst zur Künstlerin werde, weil ich mich (im idealsten Fall) so sehr auf das Gezeigte einschwingen muss - was passiert dann in weiterer Folge mit dem, was ich produziere? Ist das dann auch Kunst und werden die LeserInnen dann nicht auch aufgefordert, sich auf mich und mein Geschriebenes einzuschwingen, um mich zu verstehen - und werden sie dann nicht auch KünstlerInnen?
Klingt doch irgendwie nach stiller Kunstpost, oder künstlicher (künstlerischer) stille Post? Aber macht ja nix. Es ist ja auch nirgends der Anspruch der Objektivität drinnen (oder doch?) und daher darf doch auch das Kunstwerk verändert werden (was bei stiller Post der Fall ist).
Gleichzeitig: habe ich die Aufgabe als Beschreiberin/Kritikerin von Kunst ein gewisses Mass an Objektivität einzuhalten? Wird das nicht erwartet von mir? Erwarten die KünstlerInnen von KritikerInnen und BeschreiberInnen ein höchstes Mass an Objektivität, weil es sonst eher zufällig ist, was als Text produziert wird, je nach persönlicher Meinung und Tagesverfassung (wobei es da natürlich auch auf die Fingerfertigkeit von Schreibenden ankommt... es gibt ja auch Zwischenbereiche und nicht nur so-oder-so)? Aber wie geht das in Wirklichkeit bei so einem persönlichen Thema wie Kunst?
Wenn ich anderer Leute Kritiken und Beschreibungen von KünstlerInnen und Werken lese - nichts davon ist objektiv. Immer schwingt die eigene Meinung und Haltung mit. Immer wird dann was ganz eigenes daraus. Es kommt dann wohl darauf an, wie die Texte geschrieben sind, was transportiert wird.
Jaja, da gibt es auch Texte, die sich so sehr in den Vordergrund drängen, dass das Kunstwerk "dahinter" kaum mehr sichtbar ist. Ist das jetzt gut, weil ganz ein eigenes Kunstwerk entstanden ist - oder schlecht, weil die Ausgangskunst verschwindet???
Und noch eine Frage: ist eine objektive Beschreibung nicht einschläfernd langweilig, wenn sie überhaupt möglich ist?
Es ist eine Frage, die ich mir immer wieder stelle und eigentlich bin ich froh, wieder so eine Reflexionsmotivation durch den kurzen Satz von Yoko Ono bekommen zu haben.
Tanz schafft unmittelbare Begegnungen zwischen Menschen. Durch gemeinsame Erfahrungen und die gemeinsame Arbeit ermöglicht Tanz Querverbindungen über Gesellschaftliche Grenzen hinweg. Beim Tanz ist es egal, ob man die selbe Sprache spricht, gleich aussieht oder woanders herkommt. Beim Tanz wird eine gemeinsame Sprache gelernt, die einen offenen, tänzerischen Dialog ermöglicht.
Das Community Dance Project Tanz die Toleranz der Caritas Wien startet ab 12. September wieder mit einem großen Projekt. Unter der Leitung von Royston Maldoom (der Choreograph aus dem Film "Rhythm is it") werden insgesamt etwa 100 Leute (TänzerInnen und Schulklassen) zusammenarbeiten.
Ab Herbst gibt es auch weitere Angebote im Rahmen von Tanz die Toleranz: Kurse im Zeitgenössichen Tanz, Tanz für Männer, Tanz für Frauen, ....
Ort des Geschehens: die Wiener Brunnenpassage am Brunnenmarkt - mitten drin im "Multikultileben" also.
Das Community Dance Project Tanz die Toleranz der Caritas Wien startet ab 12. September wieder mit einem großen Projekt. Unter der Leitung von Royston Maldoom (der Choreograph aus dem Film "Rhythm is it") werden insgesamt etwa 100 Leute (TänzerInnen und Schulklassen) zusammenarbeiten.
Ab Herbst gibt es auch weitere Angebote im Rahmen von Tanz die Toleranz: Kurse im Zeitgenössichen Tanz, Tanz für Männer, Tanz für Frauen, ....
Ort des Geschehens: die Wiener Brunnenpassage am Brunnenmarkt - mitten drin im "Multikultileben" also.
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Soeben ist eine Woche Butoh-Tanz-Workshop mit Ko Murobushi im Rahmen von Impulstanz zuende gegangen. Wiedermal wars sehr intensiv und mittlerweile kann ich gut verstehen, warum bei diesem Workshop ZuschauerInnen nicht so sehr willkommen sind - es gibt ja auch nicht viel zu sehen. Keine Choreographie wie bei HipHop, keine schönen Körperübungen wie bei Contemporary oder Modern. Ganz im Gegenteil.
Wir haben die Stunden mit Übungen begonnen, die uns dabei unterstützen, das Körperzentrum, die Wirbelsäule und die einzelnen Körperteile bewußt wahrzunehmen und einzusetzen. Zunächst langsam und dann immer schneller, immer einen gewissen Schock und ein Risiko mit einzubeziehen, beides, glaube ich, die Grundlage von Butoh. Dann Fallen und Rollen und... viele Blaue Flecken. Schritt für Schritt haben wir die Übungen mit Geschichten verbunden, die Ko Murobushi angeleitet hat. Oft ging es um Gegensätze. Körperteile, die aus Metall sind (plötzlich. Wieder ein Schock) und langsam schmelzen. Wie bewegt man sich durch den Raum, wenn die eine Körperhälfte eingerostet ist? Und wie, wenn man komplett zur Flüssigkeit wird? Und wie, wenn sich das Metall in Staub auflöst? Eine Staubwolke.
Foto Laurent Ziegler, Vienna. von hier. website: www.unstill.net
Ein Thema, das sich durch viele Stunden gezogen hat war auch die Transformation aus dem Nichts in einen Vogel - mit Stimme. Und dann kam die Ikarus-Geschichte dazu - der Vogel hat Flügel aus Wachs, fliegt viel zu hoch, verbrennt in der Sonne (schockartig, in diesem Moment nicht wissend: werde ich weiterleben können, werde ich abstürzen?), schmilzt letztendlich, fällt in das darunterliegende Meer, sinkt immer tiefer, verwandelt sich in einen Fisch. Und dieser wieder in einen Vogel.
Immer wieder ging es darum, die innere Stille, die innere Balance und die innere Leere zu spüren und zu erleben.
Heute zum Abschluss haben wir in kleinen Gruppen 10minütige Improvisationen gezeigt. Es war interessant zu beobachten und selbst aktiv zu erleben, wie Butoh-Bewegungen und Intentionen in eine Improvisation einfliessen. Was passiert mit den Bewegungen, wenn man eine Woche Butoh mit Ko Murobushi hinter sich hat?
Hier noch Links:
hier im Blog: mehr zum Thema Butoh
Website von Ko Murobushi
Impulstanz
Fotograf: Laurent Ziegler, Vienna
Wir haben die Stunden mit Übungen begonnen, die uns dabei unterstützen, das Körperzentrum, die Wirbelsäule und die einzelnen Körperteile bewußt wahrzunehmen und einzusetzen. Zunächst langsam und dann immer schneller, immer einen gewissen Schock und ein Risiko mit einzubeziehen, beides, glaube ich, die Grundlage von Butoh. Dann Fallen und Rollen und... viele Blaue Flecken. Schritt für Schritt haben wir die Übungen mit Geschichten verbunden, die Ko Murobushi angeleitet hat. Oft ging es um Gegensätze. Körperteile, die aus Metall sind (plötzlich. Wieder ein Schock) und langsam schmelzen. Wie bewegt man sich durch den Raum, wenn die eine Körperhälfte eingerostet ist? Und wie, wenn man komplett zur Flüssigkeit wird? Und wie, wenn sich das Metall in Staub auflöst? Eine Staubwolke.
Immer wieder ging es darum, die innere Stille, die innere Balance und die innere Leere zu spüren und zu erleben.
Heute zum Abschluss haben wir in kleinen Gruppen 10minütige Improvisationen gezeigt. Es war interessant zu beobachten und selbst aktiv zu erleben, wie Butoh-Bewegungen und Intentionen in eine Improvisation einfliessen. Was passiert mit den Bewegungen, wenn man eine Woche Butoh mit Ko Murobushi hinter sich hat?
Hier noch Links:
hier im Blog: mehr zum Thema Butoh
Website von Ko Murobushi
Impulstanz
Fotograf: Laurent Ziegler, Vienna
Am 29. April war internationaler Tag des Tanzes. In Wien fanden dazu mehrere Veranstaltungen statt - bei TanzTag09 in der Galerie Kandinsky (veranstaltet von Tanz.Coop) war ich auch als Teilnehmerin mit dabei. Mehr dazu hier in diesem Blog.
Gemeinsam mit anderen PionierInnen habe ich Biografien früher AusdruckstänzerInnen erforscht und tänzerisch verarbeitet. Genauso wie vergangenen Dezember haben wir auch diesmal wieder im Freien getanzt. Und wieder hat es geregnet (aber immerhin wars wärmer und wir mussten uns nicht in Winterkleidung durch den Raum wurschteln). Möglicher Weise tanzen wir Regentänze???


Kurz danach haben jene, die beim Workshop von Akos Hargitay zum Thema "Open Choreography" mitgemacht haben, 10 Minuten lang eine Choreographie improvisiert. Der Workshop war aufregend und inspirierend - und die improvisierte Choreographie für etwa 10 TänzerInnen umso mehr (hier war ich auch mit dabei).



(Die Bilder sind Stills aus Videos... naja, da es sich um Tanzperformances handelt, fehlen bei den Bildern natürlich etliche Dimensionen)
Gemeinsam mit anderen PionierInnen habe ich Biografien früher AusdruckstänzerInnen erforscht und tänzerisch verarbeitet. Genauso wie vergangenen Dezember haben wir auch diesmal wieder im Freien getanzt. Und wieder hat es geregnet (aber immerhin wars wärmer und wir mussten uns nicht in Winterkleidung durch den Raum wurschteln). Möglicher Weise tanzen wir Regentänze???


Kurz danach haben jene, die beim Workshop von Akos Hargitay zum Thema "Open Choreography" mitgemacht haben, 10 Minuten lang eine Choreographie improvisiert. Der Workshop war aufregend und inspirierend - und die improvisierte Choreographie für etwa 10 TänzerInnen umso mehr (hier war ich auch mit dabei).



(Die Bilder sind Stills aus Videos... naja, da es sich um Tanzperformances handelt, fehlen bei den Bildern natürlich etliche Dimensionen)
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